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Ein Schloss ist der früher als Sozialpalast bezeichnete Gebäudekomplex über der Schöneberger Pallasstraße noch nicht geworden. Aber die Lebensbedingungen im und um das "Pallasseum", wie die Mieter die Gebäudeanlage "Wohnen am Kleistpark" umgetauft haben, werden besser, dank Quartiersmanagement, einer engagierten Ex-Bürgermeisterin und unternehmungslustigen, bisweilen sogar kämpferischen Mietern.
So wundert es nicht, dass die Einweihung der neuen Parkanlage, gestaltet von den Berliner Landschaftsplanern Becker, Mohren, Gisecke und Richard, zu einem Volksfest geriet. Unter intensiver Beteiligung der Anwohner wurde aus einem Parkplatz auf mehr als 4000 Quadratmetern ein Spielort zwischen den Häuserschluchten. Den Kern der Parklandschaft bildet ein steinernes Flussbett aus Findlingen. Spiel, Sport und Erholung kann auch auf den Inseln erfolgen, die das Flussbett für die Kinder, Jugendlichen und sonstigen Nutzer noch interessanter machen. Nach Angaben von Senator Strieder betrugen die Gesamtkosten für die Parkanlage etwa 1 Million DM, von denen 816000 DM über das Programm "Stadtweite Maßnahmen" finanziert wurden.
rw
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