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 MieterMagazin

 November 2009

Kurzüberblick

Titel

Fassadenbemalung am Tommy-Weisbecker-Haus in der Kreuzberger WilhelmstraßeBerlins Fassadenbilder spiegeln Zeitgeschichte: Beredte Wände
In den 70er und 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gaben viele Künstler dem ramponierten Westteil der Stadt auf unzähligen, riesigen Wandflächen ein buntes Gesicht - nicht selten mit gesellschaftskritischen Inhalten. Inzwischen ist eine beträchtliche Zahl der Kunstwerke verfallen oder ganz verschwunden. Doch es gibt Anzeichen für eine Renaissance - wenn auch eine entpolitisierte.
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Dossiers

Zwei Künstlerinnen in ihrem AtelierKünstler-Ateliers: Die Nachfrage wächst, das Angebot stagniert
Berlin hat sich einen Namen als Kunstmetropole gemacht – die Hauptstadt hat Anziehungskraft für Kreative aus aller Welt. Infolgedessen werden auch immer mehr Ateliers und Atelierwohnungen nachgefragt. Doch das Angebot schwindet und die Förderung stagniert.
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MieterMagazin-Gespräch: Verhaltensänderung ist kein leichtes Geschäft
Dr. Ellen Matthies, Professorin für Umweltpsychologie an der Ruhr-Universität Bochum und der Technischen Universität Trondheim über Umweltbewusstsein und umweltbewusstes Verhalten im Alltag.
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Ein Musiker mit seinen Musikinstrumenten in seiner WohnungMusizieren in der Wohnung: Wie lange, wie laut, wie oft?
Die deutschen Musikhochschulen schicken Jahr für Jahr 2000 Absolventen ins Berufsleben. Die Zahl der freiberuflichen Musiker hat sich in den letzten fünfzehn Jahren mehr als verdoppelt. 41000 Musikschüler gibt es in Berlin, weitere 6000 stehen auf den Wartelisten. Sie alle müssen üben, üben, üben – auch und vor allem zu Hause und oft zum Leidwesen der Familie und der Nachbarn.
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Wasserschaden: Rechtlich ein rutschiges Terrain
Wenn die Waschmaschine ausläuft und das Wasser durch die Holzdielen in die darunter liegende Wohnung läuft, ist das nicht nur ärgerlich, sondern häufig eine rechtlich ziemlich knifflige Angelegenheit.
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Liegenschaftspolitik: Der Ausverkauf geht weiter
Amerika-Haus in der Charlottenburger HardenbergstraßeWenn eine Gemeinde in der Stadtplanung und -entwicklung handlungsfähig bleiben will, braucht sie einen gewissen Bestand an Grund und Boden im eigenen Besitz. Berlin verkauft indessen schon seit Jahren alle Grundstücke, die die Stadt nicht direkt selbst benötigt. Eine vorausschauende Bodenpolitik sieht anders aus, meinte der versammelte Sachverstand, den sich die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, Anfang Oktober ins „Stadtforum“ eingeladen hatte. Eine Kurswende zeichnet sich dennoch nicht ab.
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Luftaufnahme des halbrunden Wohngebäudes der ZiekowsiedlungBerliner Wohngeschichte(n): Verwurzelt mit der Scholle
Renate Timme ist Reinickendorferin aus Überzeugung. Ihre persönliche Geschichte ist ein Vierteljahrhundert lang auf unterschiedlichste Weise mit der im Bezirk ansässigen Baugenossenschaft "Freie Scholle" verknüpft. Seit 1995 lebt sie in einem Genossenschaftsneubau am Waidmannsluster Damm und fühlt sich dort nach wie vor zu Hause.
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Bata-Wohnhaus in der Siedlung LetnàAusland: Der Schuster blieb nicht bei seinen Leisten
Der geschwungene "Bata"-Schriftzug ist weltbekannt. Tomas Bata versorgte die halbe Menschheit mit preiswerten Schuhen. Sein mährisches Heimatstädtchen Zlín verwandelte der Patriarch zwischen 1910 und 1930 dabei in eine dynamische Industrie- und Gartenstadt. Heute ist es wieder ruhiger. Doch mit seinen knapp 80000 Einwohnern bleibt Zlín ein Sonderfall funktionalistischer Architektur - auch wenn die Schuhindustrie fast ganz abgewandert ist.
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Mieter-Vermieter-Mediation: Der gütliche Weg im Streitfall
Nicht immer ist der Gang vor den Kadi die beste Lösung. „Viele Mieter wollen sich nicht auf ein langwieriges Gerichtsverfahren mit ungewissem Ausgang einlassen“, erklärt Marco Waelisch, der als Mediator im Auftrag des Mietervereins tätig ist. Mancher Mieter legt auch Wert auf ein gutes Verhältnis zu seinem Vermieter – eine Klage hingegen belastet die Atmosphäre meist erheblich. Zudem gibt es Fälle, in denen die Sachlage juristisch unklar ist, ein rechtliches Verfahren also mit Unwägbarkeiten verbunden wäre.
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Panorama

Handy-Recycling: Ab in die Tüte
Alle zwei Jahre ist meist ein neuer Mobilfunkvertrag fällig, Handy inklusive. Und das alte? Wandert meist in eine Schublade und bleibt dort nutzlos liegen. Die Deutsche Umwelthilfe und der Mobilfunkanbieter T-Mobile haben eine Recycling-Aktion ins Leben gerufen.
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Der Lesetipp: Mit dem Mieterpaket zum Energiespar-Haushalt
Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat ein Ratgeber-Paket mit Broschüren, Flyern und Drehscheiben herausgebracht, das Mietern beim Energiesparen helfen soll. Die Broschüre „Machen Sie dicht“ zeigt auf, wie Mieter mit wenig Aufwand wie dem richtigen Lüften oder dem Abdichten von Fenstern ihre Heizkosten reduzieren können.
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Landgericht Berlin: Rauchender Nachbar muss geduldet werden
Wegen des aus der unteren Wohnung durch die geöffneten Fenster eindringenden Zigarettenrauchs hatte ein Mieter die Miete gemindert. Sein Vermieter war damit nicht einverstanden. Im Prozess gab das Landgericht dem Vermieter Recht.
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"F+B"-Mietspiegelindex 2009: München weiterhin Spitzenreiter
München ist mit weitem Abstand die Stadt mit den höchsten Mieten in Deutschland. Im Westteil Berlins liegen sie sieben Prozent unter dem Bundesdurchschnitt, im Ostteil der Stadt zwölf Prozent. Das ergab eine Vergleichsstudie über bundesdeutsche Mietspiegel des Hamburger Forschungsinstitutes F+B.
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Heizkostenanstieg: Große regionale Unterschiede
Nach einer aktuellen Untersuchung stiegen die Heiz- und Warmwasserkosten für eine 77 Quadratmeter große Wohnung in mit Heizöl versorgten Mehrfamilienhäusern von bundesweit durchschnittlich 823 Euro in der Saison 2006/2007 auf 877 Euro für die Periode 2007/2008, das heißt um rund sieben Prozent. Die Berliner Mieter kommen danach relativ gut weg: Sie mussten nur 0,6 Prozent mehr zahlen.
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Energiespar-Musterwohnung: So entlarvt man Verschwender
Heizkostenabrechnungen in Mietshäusern zeigen oft erhebliche Unterschiede im Energieverbrauch der einzelnen Haushalte. Durch richtiges Verhalten der Bewohner ließe sich der Energieverbrauch um bis zu 25 Prozent senken.
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Geschirrspülen: Ökologisch mit Maschine?
Nahezu alle modernen Geschirrspüler verbrauchen so wenig Strom und Wasser, dass das Spülen mit der Maschine in vielen Fällen ökologischer und kostengünstiger ist als von Hand. Das Freiburger Öko-Institut listet im Rahmen seiner Verbraucherkampagne „EcoTopTen“ empfehlenswerte Geschirrspüler in einer aktualisierten Marktübersicht auf.
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Wohngeldbericht 2008: Zahl der Empfänger im Vorjahr gestiegen
Die Zahl der Wohngeldempfänger ist in Berlin im letzten Jahr vor der Neuregelung wieder gestiegen. Dies geht aus dem Wohngeldbericht 2008 des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg hervor. Derweil sind die Bearbeitungszeiten für Wohngeldanträge immer noch unakzeptabel lang.
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Melderecht: Zehn Bezirksämter wollen wieder Wohnungsnachweis
Seit der bundesweiten Liberalisierung des Melderechtsgesetzes im Herbst 2006 ist es nicht mehr erforderlich, bei der Anmeldung auf dem Bürgeramt eine Vermieterbestätigung vorzulegen. Das vereinfachte den Behördengang, führte aber auch zu einer steigenden Zahl von Scheinanmeldungen. Etliche Bezirke wollen das Verfahren jetzt wieder ändern.
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Der Ausstellungstipp: Kriegsende und DDR-Wende im Städtchen
Eine neue Ausstellung zeigt seit Kurzem die Geschichte rund um den Majakowskiring und das benachbarte Schloss Schönhausen.
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Amtsgericht Pankow/Weißensee: Terrorversicherung muss begründet sein
Wird im Rahmen der Gebäudeversicherung auch das Risiko „Terrorakte“ abgedeckt, sind diese Kosten im Rahmen der Betriebskostenabrechnung nicht ohne Weiteres umlagefähig.
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Forsa-Umfrage: Mehrheit für Energieeffizienz
Viele Mieter sind bereit, im Zuge einer energetischen Sanierung ihrer Wohnung eine höhere Miete zu zahlen, wenn langfristig die Heizkosten sinken. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa vom August 2009, die die Berliner Zeitung in Auftrag gegeben hat.
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Verfassungsgerichtshof: Wasser-Volksbegehren zulässig
Das Volksbegehren „Schluss mit den Geheimverträgen – Wir Berliner wollen unser Wasser zurück“ ist vom Verfassungsgerichtshof Berlin für zulässig erklärt worden. Die Initiatoren um den „Berliner Wassertisch“ verlangen nach diesem Erfolg weiterhin Einsicht in die vertraulichen Verträge zwischen dem Land Berlin und den Anteilseignern der Berliner Wasserbetriebe (BWB).
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CDU/FDP-Koalition: Griff in die Mottenkiste
Den neuen Regierungsfraktionen fällt nichts ein. Bei der Wohnungspolitik bleibt nur der Griff in die Mottenkiste: mehr Wohneigentumsbildung. Auch beim Mietrecht geht es zwei Schritte zurück: Die Kündigungsfristen von Mietern und Vermietern sollen angeglichen werden.
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Auskunfteien: Fehlerquote immens
Fast die Hälfte aller gespeicherten Daten von Auskunfteien wie der Schufa sind fehlerhaft oder unvollständig. Für die betroffenen Verbraucher kann das weitreichende Folgen haben.
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Kostenvergleich der Bezirke: Wer arbeitet am effektivsten?
Heiraten ist in Marzahn-Hellersdorf am teuersten: Mit 155 Euro schlägt die Eheschließung als Verwaltungsakt dort zu Buche – in Pankow sind es lediglich 80 Euro. Dafür ist Pankow Spitzenreiter beim Verwaltungsaufwand für die Bearbeitung einer Ordnungswidrigkeit. Solche und andere erstaunliche Unterschiede enthält die neueste Ausgabe des Kostenvergleichs der Berliner Bezirke.
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Der Ausstellungstipp: Die unterschätzte Nachkriegsmoderne
Die Bauten der Nachkriegsmoderne genießen keinen guten Ruf. Mit der Ausstellung „In der Zukunft leben: die Prägung der Stadt durch den Nachkriegsstädtebau“ veranschaulicht der Bund Deutscher Architekten (BDA), dass dieses Erbe oft unterschätzt wird.
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Der Mietrechtstipp: Wärmemengenzähler und Heizkostenverteiler: der Unterschied
Wärmemengenzähler erfassen den Wärmeverbrauch in physikalischen Einheiten, in der Regel in Kilo- oder Megawattstunden. Die Messung basiert darauf, dass sich das Heizwasser in den Heizkörpern durch Energieabgabe abkühlt.
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Mietrechtliche Mitteilungen

Trittschallschutz  weiter
BGH, Urteil vom 17.6.09 - VIII ZR 131/08 -
Wohnflächenberechnung  weiter
BGH, Urteil vom 8.7.09 - VIII ZR 218/08 -
Heimarbeit  weiter
BGH, Urteil vom 14.7.09 - VIII ZR 165/08 -
Mietschuldenfreiheitsbescheinigung  weiter
BGH, Urteil vom 30.9.09 - VIII ZR 238/08 -


Forum

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8. Mieterratschlag, Einbruchsicherheit für Wohnungen  weiter



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