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MieterMagazin
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November 2003
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Kurzüberblick
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Titel |
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100 Jahre organisches Bauen: Mensch, Natur, Haus
Ein gutes Haus erfüllt die Bedürfnisse der Menschen, die darin leben. Dazu zählen intelligente Grundrisse, natürliche und gesunde Materialien, aber auch die Öffnung des Gebäudes nach außen. Ohne Sonne und ein bisschen grüne Umwelt geht es nicht. Organische Architektur verbindet diese Ansprüche miteinander. Häuser sind keine Lebewesen, aber manche Gebäude sind - organisch! Viereckige Betonkästen werden zwar nach wie vor noch in die Welt gesetzt, aber es darf gerne mal etwas anderes sein: Geschwungene Baukörper, natürliche Materialien und naturbezogene Konzepte sind nicht mehr exotisch. Organische Architektur blickt auf eine rund 100-jährige Geschichte, ist aber gleichzeitig hochaktuell und en vogue. "Sie gewinnt stark an Bedeutung", sagt Rainer Köllner, der an der Technischen Universität Berlin Seminare über "Organisch anthroposophisch geprägte Architektur" anbietet.
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Hintergrund |
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Untermietverhältnisse: Wohnen auf Gegenseitigkeit
Beim Stichwort Untermiete denken wohl die meisten an altmodisch möblierte Kämmerchen bei älteren Damen, die gerne in den Privatsachen ihrer Untermieter herumschnüffeln und Besuch am liebsten verbieten würden. Wer lässt sich heutzutage noch freiwillig auf eine solche Wohnform ein? Und was bringt auf der anderen Seite Leute dazu, ihre Wohnung mit ständig wechselnden, fremden Menschen zu teilen?
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Ausland |
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Namibia: Neue Heimat unter Afrikas Sonne
Immer mehr Deutsche wandern nach Namibia aus - trotz politischer Instabilität, anstehender Landreform und deutschtümelnder Alt-Deutscher. Die Auswanderer reizt die Landschaft und die individuelle Freiheit.
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Verbraucher |
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Einbruchschutz: Schwachstelle Wohnungstür
Die Vermutung, potenzielle Einbrecher würden in Mehrfamilienhäusern nur im obersten Stockwerk tätig, weil sie dort ungestört seien, ist falsch. Mit einem Einbruch muss vielmehr jeder rechnen, egal, in welcher Etage er wohnt. Wirksame mechanische einbruchhemmende Maßnahmen lassen sich verhältnismäßig unaufwändig ergreifen.
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Der Buch-Tipp: Energiesparen
Die Elektrizitätswerke Schönau, ein Öko-Stromanbieter aus dem Schwarzwald, hat gemeinsam mit dem Bund der Energieverbraucher eine Broschüre herausgegeben, die den Verbraucher gleichsam an die Hand nimmt und auf 60 Seiten ausführlich erklärt, wo sich in jedem Haushalt Potenziale finden, die Stromrechnung zu reduzieren.
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Internet: Vorsicht beim Online-Einkauf
Die Zahl der Computer in den Wohnungen steigt kontinuierlich. Und wo ein Computer steht, da ist das Internet nicht weit. Damit rückt für viele auch der elektronische Einkauf, genannt "Online-Shopping", in greifbare Nähe. Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) in Kiel fand beim Internet-Einkauf teils unerfreuliche Ergebnisse für den Verbraucher.
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Orientierungshilfe für Holzlacke: Neues Qualitätssiegel
Die Frage nach der Umweltverträglichkeit von Lacken beschäftigt Forscher, Industrie und Verbraucher schon seit Jahren. Gütesiegel können als Einkaufshilfe den Weg zu weniger schädlichen Produkten weisen. Derzeit wird im Rahmen einer italienisch-deutschen Kooperation ein neues Siegel vorbereitet. Es soll jedoch nicht die Inhaltsstoffe, sondern die Qualität bewerten.
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aktuell |
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Service "Rund ums Alter": Anruf genügt
Was junge Mieter in der Regel problemlos bewältigen können, kann für ältere Menschen, die allein in den eigenen vier Wänden leben, zunehmend zum Problem werden: Die Badewanne oder das Becken der Dusche sind zu hoch, der Weg in den dritten oder vierten Stock ist ohne Aufzug kaum zu bewältigen, die Türen sind zu schmal für Gehhilfen oder Rollstühle. Doch viele Wohnungen lassen sich durch einfache Baumaßnahmen altenfreundlich gestalten.
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Leute,
Interessantes und Vermischtes über Leute in unserer Stadt
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Das aktuelle Interview: "Lobby-Panikmache nicht hilfreich"
Die Bürgerversicherung als Rettungsanker der Sozialversicherung? Der Kreis der Zahlungspflichtigen würde ausgeweitet und weitere Einkünfte sozialversicherungspflichtig - wie zum Beispiel Mieteinnahmen. Über die Konsequenzen dieser gewaltigen Erneuerung sowie der außerdem im Gespräch befindlichen Gewerbesteuerreform, die den Kommunen mehr Geld einbringen soll, ein Gespräch mit der Präsidentin des Deutschen Mieterbundes, Anke Fuchs.
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Baumschutzverordnung: Mit der Kettensäge schneller zur Hand?
Berlins Bezirksämter und der Senat wollen die Berliner Baumschutzverordnung lockern. Weniger Verwaltung lautet die Devise. Einen Freibrief zum zügellosen Abholzen von Bäumen sollen die Privateigentümer aber nicht erhalten. Vorausgesetzt wird ein stetig gewachsenes Umweltbewusstsein der Grundstücksbesitzer, das einen größeren Entscheidungsspielraum rechtfertigt. Wann ein Baum stört, kann naturgegeben jedoch höchst unterschiedlich beurteilt werden.
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Berliner Notizen,
Kurzmeldungen
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Märkische Baugenossenschaft: Traditionsunternehmen vor der Pleite?
Zum ersten Mal seit dem Mauerfall steht eine Genossenschaft in Berlin möglicherweise vor der Pleite. Schon im letzten Jahr schlitterte die Gemeinnützige Märkische Baugenossenschaft (GMB) haarscharf an der Insolvenz vorbei. Als Ursache für die Misere gilt die exklusive Wohnsiedlung "Glienicker Spitze". Viele der rund 1900 Mitglieder würden die Genossenschaft jetzt am liebsten verlassen. Die Geschäftsanteile von bis zu 3000 Euro wären dann weg. Außerdem, so erfuhren die entsetzten Mitglieder, haben sie eine Nachschusspflicht in gleicher Höhe ihrer Einlage.
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"Stadt 2030": Blick in die Zukunft mit gemischten Gefühlen
Wie werden unsere Städte in knapp 30 Jahren aussehen, wie wird es sich dort leben? Mit diesen Fragen befasst sich der Forschungsverbund "Stadt 2030" seit rund drei Jahren. Eine erste Zwischenbilanz zeichnet keine allzu rosigen Perspektiven: ein stärkeres soziales Gefälle, mehr Konkurrenz und stärkere Konflikte. Eigeninitiative und Selbsthilfe sind laut der Prognose dann gefordert.
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Bundesweite Kampagne: Klimaschutz fängt zu Hause an
Eine bundesweite Kampagne der Deutschen Energie-Agentur (dena) möchte dazu beitragen, dass private Verbraucher sich verstärkt im Klimaschutz engagieren. Aktivitäten im Haushalt kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Im Vordergrund aber steht das richtige Heizen und Lüften. Denn für Heizung und Warmwasser wird die meiste Energie verbraucht.
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Droht die Schließung von Grünanlagen? Stiefmütterchen gegen Personalnotstand
Einigen Neuköllner Parks, Sportplätzen und Kinderspielplätzen könnte die Schließung drohen, weil der Bezirk nicht mehr genug Personal hat, die Grünflächen zu pflegen.
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Wohnungsbaugesellschaft Eberswalde: Mit Strom Geld verdienen?
Um sich neue Einnahmequellen zu sichern, greifen Wohnungsunternehmen zu ungewöhnlichen Mitteln: Im brandenburgischen Eberswalde will die städtische Wohnungsbau- und Hausverwaltungsgesellschaft (WHG) mit riesigen Photovoltaikanlagen auf den Dächern ihrer Häuser Strom erzeugen und Gewinn bringend verkaufen.
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Wohngeldänderung für Langzeitarbeitslose: Nur angemessene Miethöhen werden übernommen
Mit der geplanten Zusammenlegung von Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe wird sich für die Arbeitslosenhilfeempfänger aller Voraussicht nach auch der Wohngeldbezug ändern. Das Wohngeld soll an diesen Personenkreis nicht mehr wie üblich als ergänzender Mietkostenzuschuss gezahlt werden, sondern die Miete wird künftig in voller Höhe übernommen werden. Allerdings muss diese Miethöhe dann "angemessen" sein.
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Symposium zur Stadtentwicklung: Mut zum Experiment
Die ostdeutschen Städte verlieren Einwohner und stecken in einer tiefen wirtschaftlichen Krise. Das ist nichts Neues. Neu ist hingegen, dass man in dieser Situation mit guten Ideen auch ohne viel Geld Perspektiven eröffnen kann. Das war auf dem Symposium "Städtische Kreativität - Potenzial für den Stadtumbau" die einhellige Meinung.
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Der Ausstellungs-Tipp: Brunzel baute - und ging Pleite
In der Dunckerstraße 77 in Prenzlauer Berg steht ein gründerzeitliches Mietshaus, wie es in Berlin Tausende gibt. Die Entstehungsgeschichte dieser typischen Mietskaserne und wie man um 1900 darin lebte, zeichnet die Ausstellung "Zimmermeister Brunzel baut ein Mietshaus" nach, die genau in der Beletage-Wohnung, in der der Bauherr lebte, aufgebaut wurde.
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Müll: Kosteneinsparung durch private Nachsortierer
Mittlerweile nehmen auch in Berlin die ersten Wohnungsunternehmen die Dienste professioneller Abfallsortierer in Anspruch, um ihre Kosten für die Abfallentsorgung zu verringern. Diese Sortierer kontrollieren täglich den Inhalt sämtlicher Mülltonnen auf dem Hof und füllen falsch eingeworfenen Abfall in die jeweils dafür vorgesehenen Tonnen um. So werden beispielsweise Verpackungen mit dem Grünen Punkt, die durch Fehlwurf in der Restmülltonne gelandet sind, in die Gelbe Tonne umsortiert. Deren Leerung hat der Nutzer ja bereits mit dem Kauf der Produkte bezahlt.
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Überhöhte Heizkosten in der Hüttenwegsiedlung: "Bundesweit einmalig"
Fünf Jahre lang mussten die Bewohner der Hüttenwegsiedlung auf ihre Heizkostenabrechnungen warten. Als diese dann endlich vorlagen, waren die Mieter fassungslos: Bis zu 7500 Euro Nachzahlung werden gefordert. Wer sich weigert, wird vom Eigentümer, dem Bundesvermögensamt, verklagt. Die Mieter der ehemaligen Alliiertenwohnungen wehren sich gegen die offenbar fehlerhaften Abrechnungen. Rechtliche Unterstützung erhalten sie dabei vom BMV.
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Recht |
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Mieter fragen - MieterMagazin antwortet
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Textform bei juristischen Personen: Mieterhöhungen oft unwirksam
Mieterhöhungen können in Textform abgegeben werden (vgl. §§ 558 a Abs. 1, 559 b Abs. 1 BGB). Danach "muss die Erklärung in einer Urkunde oder auf andere zur dauerhaften Wiedergabe in Schriftzeichen geeignete Weise abgegeben, die Person des Erklärenden genannt und der Abschluss der Erklärung durch Nachbildung der Namensunterschrift oder anders erkennbar gemacht werden" (§ 126 b BGB). Einige Berliner Wohnungsunternehmen haben jedoch mit dieser Vorschrift offensichtlich ihre Schwierigkeiten, wie jüngste Urteile des Landgerichts Berlin zeigen.
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Justitia aktuell
Urteile kurz dargestellt und kommentiert
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Mietrechtliche Mitteilungen
Gerichtliche Entscheidungen im Wortlaut
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intern |
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Die Seite 3
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Impressum
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Leserbriefe
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