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MieterMagazin
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April 2002
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Kurzüberblick
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Titel |
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Dachwohnungen: teuer, mangelhaft - und beliebt: Ganz oben
Dachgeschossausbauten sind ins Gerede gekommen: In der Miete zu teuer und bauliche Mängel sind die am häufigsten genannten Auszugsgründe. Die Fluktuation ist groß unter Berlins Dächern. Lange Leerstände sind keine Seltenheit. Mittlerweile geben die Mietpreise in den nicht so begehrten Lagen etwas nach. Konkrete Zahlen, wie viele Dachwohnungen leer stehen, gibt es jedoch nicht. Dabei hatte man vor einigen Jahren noch viel Hoffnung in den neu geschaffenen Wohnraum gelegt. Dachgeschosswohnungen schienen das ideale Mittel zu sein, vor allem kurzfristig und ohne großen finanziellen und baulichen Aufwand "Schöner
Wohnen" zu liefern. Wie sieht es also dort oben aus - fünf Stockwerke über der Straße, mit dem "Traumausblick"?
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Hintergrund |
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Nichteheliche Lebensgemeinschaft:
Liebesdramen im Paragraphendschungel
Paare, die frisch verliebt zusammenziehen, machen sich in der Regel wenig Gedanken um die mietrechtlichen Folgen. Schließlich ist allgemein bekannt, dass man den neuen Partner in seine Wohnung aufnehmen darf, egal was im Mietvertrag steht. Aber was passiert, wenn die "wilde Ehe" in die Brüche geht? Wer darf in der Wohnung bleiben? Und wie bringt man den Ex dazu, aus der Wohnung auszuziehen?
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Ausland |
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China: Aufbau nach der Jahrhundertkatastrophe
"Wir haben gedacht: Das muss der Weltuntergang sein." Wang Xing An, Bürgermeister der kleinen Stadt Zi Lai Jing im Kreis ArongQi, steht noch heute das Grauen ins Gesicht geschrieben, wenn er an den 27. Juli 1998 denkt. Nach der Flutwelle, die alles mitriss, was sich ihr in den Weg stellte, war die Stadt in den Fluten verschwunden. Nur die größeren Häuser ragten noch mit ihren oberen Stockwerken und Dächern aus den Fluten heraus. Fast noch schlimmer hatte es das kleine Dorf ZhangTaEr erwischt. So lange die Menschen dieses Dorfes denken konnten, hatte ein Deich sie vor dem Alun-Fluss geschützt. Sie hatten sich sicher gefühlt hinter dem Deich. Es begann ganz langsam. Kleine Rinnsale flossen aus dem Deich, erst schmal und langsam, dann wurden sie stärker. Die Männer versuchten mit Erde und Sand das Wasser zu stoppen. Als sie der Sache nicht mehr Herr wurden, kamen die Frauen und Kinder hinzu, bis schließlich das ganze Dorf verzweifelt versuchte, die immer größer werdenden Löcher zu stopfen. Doch alle Mühe war vergebens. Wir berichten von dieser Katastrophe und von den Wiederaufbauarbeiten.
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Verbraucher |
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Umweltfreundliche Möbel: Fragen Sie nach den Gütesiegeln
Die Zeiten, in denen man sich mit jedem neuen Einrichtungsstück auch unerklärliche gesundheitliche Leiden ins Haus geholt hat, scheinen sich dem Ende zu nähern. Möbelhersteller reagieren zunehmend auf das steigende Umweltbewusstsein der Deutschen, viele produzieren bereits umweltfreundliche Produkte. Doch woran sind sie zu erkennen? Eine kleine Broschüre des Umweltbundesamtes gibt Anhaltspunkte.
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Buch-Tipp: Einbrecher
... finden in einer Wohnung oft nicht sofort das, was sie suchen: Wertgegenstände, Schmuck und Bargeld. Meist hinterlassen sie sogar ein heilloses Chaos, mitunter Zerstörung. Eine Hausratversicherung ist da für Mieter von großem Nutzen, da sie nicht nur den Verlust bei Raub ersetzt, sondern auch etwaige Aufräumarbeiten nach einem Einbruchdiebstahl sowie bei Feuer oder Leitungswasserschaden entschädigt. Die Stiftung Warentest hat 133 Tarife von 87 Versicherern untersucht und bewertet.
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Kabelnetz: Wettbewerb weiter gesichert?
Ach wie war es doch vordem mit Dachantennen so bequem. Zumindest einfacher und billiger waren Radio- und TV-Konsum in der guten alten Zeit. Die Auswahl der Programme war im Westen mit drei, im Osten mit zwei Programmen überschaubar. Mit Privatfernsehen, Pay-TV, Satellitenschüsseln und Kabelanschlüssen ist das alles anders geworden. Doch das war erst der Anfang: Technische Neuerungen sollen das Kabelangebot revolutionieren - und der Poker um die Kabelnetze geht gerade in die entscheidende Phase.
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aktuell |
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Wohnanlage Sömmeringstraße: Wohnen unzumutbar
"Die Wohnanlage in der Sömmeringstraße 8-22 ist von der Degewo offensichtlich bereits aufgegeben worden. Man kann den Eindruck gewinnen, dass den Menschen das Wohnen hier vermiest werden soll." Das sagt Otto Eigen, stellvertretender Vorsitzender der Bezirksgruppe Charlottenburg-Wilmersdorf des Berliner Mieterverein. Bröckelnder Putz an den Außenwänden und Risse in den grauen Fassaden, gesprungene Fenster, defekte Haustüren und Schimmelflecken sind nur einige von "zahlreichen Missständen", mit denen die Bewohner laut Eigen leben müssen. "Die Degewo lässt die Häuser verkommen", sagt Eigen. "Offensichtlich plant die Wohnungsbaugesellschaft hier einen kalten Abriss."
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Leute,
Interessantes und Vermischtes über Leute in unserer Stadt
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Berlins Banken-Skandal: Der Krimi geht weiter
Das Land Berlin soll auch weiterhin für die Milliardenverluste der mehrheitlich landeseigenen "Bankgesellschaft Berlin" aufkommen. Fraglich ist allerdings, ob ein solcher Blankoscheck der geeignete Strohhalm zur Rettung der angeschlagenen Bank ist und die Gelder nicht wieder den noch längst nicht ausgetrockneten Bankensumpf bewässern.
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"Stadtforum von unten": Neue Strategien nicht in Sicht
In der Koalitionsvereinbarung der rot/roten Regierung ist eine "Neuorientierung der Förderstrategien der Stadterneuerung" festgeschrieben. Durch eine neue "Fördersystematik" soll ein effizienter Einsatz der knappen öffentlichen Mittel garantiert werden. Das 29. Stadtforum von unten, das Anfang März im Rathaus Kreuzberg stattfand, stand deshalb unter dem Motto "Neue Strategien für die Stadterneuerung".
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Berliner Notizen,
Kurzmeldungen
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Verkauf ehemals landeseigener Häuser: "Vertrauliche Geschäfte"
Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre wurden eine ganze Reihe von landeseigenen Altbauten an Wohnungsbaugesellschaften übertragen - verknüpft mit der Verpflichtung, die Häuser zu sanieren. Das Land Berlin hatte dafür kein Geld. Nun sollen mehrere dieser "geschenkten" Häuser verkauft werden.
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Denkmalschutz: Im Visier: die 20er Jahre
Der Internationale Denkmalrat ICOMOS veranstaltet in diesem Jahr zum zehnten Mal den Internationalen Denkmaltag - am 18. April 2002 informieren Denkmalpfleger weltweit und grenzüberschreitend über Denkmäler und historische Stätten sowie über Probleme ihrer Erhaltung. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr das "Kulturerbe des 20. Jahrhunderts" - auch in Berlin ein Problemfeld.
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Heizspiegel: Überprüfung zahlt sich aus
Viele Mieter haben den Eindruck, die Heizkörper kaum aufzudrehen und trotzdem sehr hohe Heizkosten bezahlen zu müssen. Eine Überprüfung der Abrechnungen nach dem Berliner Heizspiegel kann Anhaltspunkte dafür liefern, ob das am eigenen Verhalten liegt oder ob nicht vielleicht das Gebäude einen überdurchschnitt-lichen Energieverbrauch aufweist. Der Berliner Mieterverein hat eine Reihe solcher Diagnosen vorgenommen und ist in mehreren Fällen auf auffällig hohe Werte gestoßen.
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Ausstellungs-Tipp: Dem Wohnen die Schwere nehmen
Das amerikanische Ehepaar Charles und Ray Eames konnte Mitte des 20. Jahrhunderts seine Botschaft vom besseren Leben noch ungehindert verbreiten. Auf Möbel, Spielzeuge, Bauwerke, Filme, Ausstellungen und Bücher erstreckte sich ihr Schaffen. Zu besichtigen in einer Ausstellung im Vitra Design Museum.
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"Home Info": Klarer Verstoß gegen das Vermittlungsgesetz
Immer mal wieder machen unseriöse Wohnungsvermittlungsfirmen Schlagzeilen, die mit diversen betrügerischen Tricks versuchen, den Wohnungssuchenden das Geld aus der Tasche zu ziehen. Derzeit warnt der Berliner Mieterverein dringend vor der "Berliner Anzeigenzentrale Home Info."
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HOWOGE kontra Mietspiegel: Wie die Profitgeier
Die Wohnungsbaugesellschaft Hohenschönhausen macht Mieterhöhungen geltend, die sie erstmals nicht mit dem Berliner Mietspiegel begründet. Statt dessen nimmt sie Bezug auf Vergleichsmieten, die weit über den Mietspiegelwerten liegen. Sie verhält sich damit wie private Eigentümer, die aus ihrem Immobilienbesitz größtmöglichen Gewinn herauszuschlagen suchen. Der BMV hat die HOWOGE aufgefordert, die Mieterhöhungen zurückzunehmen und dort, wo Mieterzustimmungen bereits vorliegen, die Miete auf den entsprechenden Wert im Mietspiegel herabzusetzen.
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Umwandlung: Die Mieterverdrängung geht weiter
Im Westteil der Stadt ist nunmehr jede fünfte Mietwohnung in Eigentum umgewandelt, im Ostteil sind es 12 Prozent. Dies sind die aktuellen Daten des Umwandlungsberichts, den der Senat kürzlich herausgegeben hat. Im Jahre 2000 wurden Umwandlungen für mehr als 16.300 Wohnungen in 771 Wohnanlagen eingeleitet. Für Mieter bedeutet dies häufig den Auszug. Aber auch für die verbleibenden Mieter kann es bald ungemütlich werden. Die rot/rote Koalition konnte sich noch nicht darauf verständigen, die Kündigungssperrfrist auch über 2004 hinaus auf zehn Jahre festzulegen.
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Sozialwohnungen 1987 bis 1989: Anschlussförderung ungewiss
Für mehr als 5800 Sozialwohnungen der Baujahrgänge 1987 bis 1989 steht in dieser Legislaturperiode die Anschlussförderung des Senats auf der Kippe. Die Kappungsgrenze (circa 4,60 Euro pro Quadratmeter nettokalt) des Maßnahmenpakets zur Stabilisierung von Siedlungen des Sozialen Wohnungsbaus ist für diese Bestände höchstwahrscheinlich nicht zu halten, welche Lösung auch immer favorisiert wird. Während Senator Strieder weitere 580 Millionen Euro für die betroffenen Wohnungen spendieren und gleichzeitig den Mietern die Kappungsgrenze streichen will, wollen die Grünen die Vermieter lieber in Konkurs gehen lassen.
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"Stadtumbau Ost": Symbolischer Startschuss mit symbolischem Scheck
Einen Scheck über 1,15 Millionen Euro konnte Stadtentwicklungssenator Peter Strieder (SPD) Ende Februar vom Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Achim Großmann, entgegennehmen. Bestimmt ist das Geld für die Entwicklung von städtebaulichen Konzepten für zehn Wohngebiete, mit denen sich Berlin am Bundeswettbewerb "Stadtumbau Ost" beteiligen will.
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Mietergemeinschaft "Postkomplex" in Spandau: Gemeinsam gegen eine hochnäsige Hausverwaltung
Rund 1000 Mietergemeinschaften gibt es im Berliner Mieterverein. Nicht alle sind so aktiv wie die Mietergemeinschaft "Postkomplex" in Spandau. Schon seit 1984 kämpfen die 44 Mitglieder gemeinsam für ihre Rechte und haben festgestellt: Gemeinsam wehrt es sich einfach besser.
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Recht |
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Mieter fragen - MieterMagazin antwortet
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Weitere kleine Reform des Mietrechts: Neue Verjährungsfristen
Nach der großen Mietrechtsreform vom September 2001 gibt es nun eine weitere Reform mit Folgen für das Mietrecht. Das Gesetz zur Modernisierung des Schuldrechts (BGBl. 01, Seite 3138) hat zum 1. Januar 2002 eine einheitliche Regelverjährung von drei Jahren eingeführt. Diese Verjährungsfrist gilt nun auch bei einigen mietrechtlichen Sachverhalten.
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Justitia aktuell
Urteile kurz dargestellt und kommentiert
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Mietrechtliche Mitteilungen
Gerichtliche Entscheidungen im Wortlaut
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intern |
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Die Seite 3
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Impressum
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Leserbriefe
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1. Berliner Mietertag: Rat und Hilfe weiter stark gefragt
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Copyright: Berliner Mieterverein e.V., Wilhelmstraße 74, 10117 Berlin
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