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MieterMagazin
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März 2003
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Kurzüberblick
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Titel |
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Hausmeister, Portier, Concierge und Doorman:
Der wiederentdeckte Berufsstand
Der Hausmeister: die gute Seele eines Mietshauses. Er wechselt umgehend kaputte Glühbirnen im Treppenhaus aus, fegt den Hof von Schnee und Unrat frei und steht einem vielleicht sogar mit Rat und Tat zur Seite. Wer als Mieter ein solches Exemplar erwischt hat, kann sich glücklich schätzen. Es gibt auch andere. Solche, die unan-gemeldete Untermieter der Hausverwaltung verpetzen, die Treppe nur sporadisch wischen und sich ansonsten vor allem bei der Betriebskostenabrechnung bemerkbar machen. Aber auch ein Hausmeister hat es nicht immer leicht mit seinen Mietern. Da werden Mülltüten neben die Tonnen gestellt, Kellertüren offen gelassen und am Ende muss sich der Hausmeister anhören: "Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag für Ihr Geld?" MieterMagazin-Mitarbeiterin Birgit Leiß hat sich bei den Herren der Hinterhöfe umgesehen.
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Hintergrund |
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Stadtumbau-Ost in Marzahn: Das Chaos kennt keine Grenzen
Aus dem hoch gelobten Stadtumbauprogramm Ost droht in Marzahn ein reines Abrissprogramm zu werden. Von Aufwertung keine Spur. Das "11 zu 4"-Konzept der Wohnungsbaugesellschaft Marzahn (Elfgeschosser auf vier Etagen zurückzubauen) ist dem Scheitern nahe, weil es bislang keine Gelder für die Sanierung der verbleibenden vier Stockwerke gibt. Gleichwohl setzt die WBG die rasche Entmietung fort - ohne Transparenz, dafür mit vielen Pannen.
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Ausland |
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Las Vegas: Die Motelpeople der Fremont Street
Für viele Menschen ist Las Vegas ein amerikanischer Mythos. Noch immer steht das Spielerparadies für Erfolg und schnelles Geld. Jährlich folgen tausende Amerikaner dem Ruf nach Westen. Die Stadt ist eine "booming town".
Für viele endet der Traum jedoch in einer trostlosen Absteige. Beispielsweise in einem Motel auf der Fremont Street.
Die einst legendären Motels sind längst zu Refugien für Niedriglohnarbeiter und Arbeitslose geworden.
Ihre Betreiber locken mit Langzeitverträgen, Laufzeit bis zu einem Jahr, kostenloser Nutzung von Telefon und Filmen für Erwachsene. Inzwischen sind 75 Prozent der Zimmer mit Dauergästen belegt. Oft leben mehrere Generationen unter dem Dach eines einfachen, teilmöblierten 15-Quadratmeter-Apartments, ohne Küche und eigene Toilette.
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Verbraucher |
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Strom: Wenn der Versorger Pleite geht
Den Stromlieferanten kann jeder frei wählen. Man wechselt zu einem Preiswerteren oder zu einem, der Strom umweltfreundlich aus Sonnenenergie und Windkraft erzeugt. Doch was geschieht, wenn nach dem Wechsel der Energieversorger Pleite geht?
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Nachtlicht für Kinder: In Ruhe einschlafen
Dringt abends ein kleines Licht ins Kinderzimmer, beruhigt dies die blühende Phantasie der Jüngsten, vertreibt die üblen Schatten und fördert das Einschlafen. Spezielle Nachtlichter, die einfach bequem und kabellos in die Steckdose gesteckt werden, eignen "sich dafür am besten, da sie den Raum nur sanft erhellen", meint die Verbraucherzeitschrift Öko-Test.
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Der Buchtipp: Die Türe klemmt ...
... das Telefon soll ins andere Zimmer verlegt werden oder die Zigarette hat einen hässlichen Brandfleck in den Teppich gesengt: Wenn es im Haushalt etwas zu reparieren, auszubessern oder einfach nur zu verschönern gibt, ergreifen viele die Eigeninitiative in ihren vier Wänden - sei es, weil man sich den Handwerker sparen will oder einfach Spaß am Werkeln hat. Wir stellen das Buch der Stiftung Warentest "Reparaturen zu Hause" vor
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0900er-Nummern freigeschaltet: Waghalsiger Telefonservice
"Mehrwertnummern" werden die neuen Telefonnummern genannt, die seit Jahresbeginn von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post freigeschaltet sind. Verbraucher müssen jetzt noch genauer als bisher hinschauen, welche Rufnummern sie anwählen.
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aktuell |
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Sanierung Fraenkelufer 30: Ewiger Jäger und Sammler
Wenn John Stave sein vor zehn Jahren erschienenes Buch "Berlin-Brandenburgische Rekorde" neu auflegt, sollten einige bemerkenswerte Spitzenleistungen der letzten Jahre nicht fehlen. Zum Beispiel der größte inner-städtische Schrottplatz, das am längsten stehende Baugerüst oder das langwierigste Sanierungsvorhaben. Inhaber all dieser Rekorde ist Hermann Gertig, Besitzer des Hauses Fraenkelufer 30 in Kreuzberg.
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Leute,
Interessantes und Vermischtes über Leute in unserer Stadt
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Klausenerplatz: Milieuschutz fällt weg
Nach Neukölln wird nun auch im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf eine Milieuschutz-Satzung aufgehoben. Für das ehemalige Sanierungsgebiet und einige angrenzende Wohnblöcke um den Klausenerplatz ist nach Auffassung des Bezirksamtes eine solche Verordnung nicht mehr notwendig.
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Andreasstraße 22 in Friedrichshain: Hals über Kopf raus
Das Wohnhochhaus Andreasstraße 22 steht nun komplett leer. Die zwölf Mieter, die bis zuletzt in dem völlig verwahrlosten Haus wohnten, sind nach einem bemerkenswerten Kündigungsschreiben kurz vor Weihnachten ausgezogen und sind auf Grund der Zustände, die im Haus herrschten, auch froh, draußen zu sein. Die angestrebte Sanierung des Plattenbaus ist allerdings noch nicht absehbar.
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Berliner Notizen,
Kurzmeldungen
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WBF ignoriert Mieterschutz: Senats-Schwert stumpf
Die städtische Wohnungsbaugesellschaft Friedrichshain (WBF) hat einige ihrer Häu-ser an einen privaten Investor verkauft, ohne ihren Mietern vorher einen so weitgehen-den Mieterschutz zu sichern, wie ihn der Senat fordert. Das Unternehmen setzt sich damit über die seit April 2001 gültigen "Grundsätze der Wohnraumprivatisierung in Berlin" hinweg. Hierin hat der Senat unter anderem festgeschrieben, dass Mietern bei städtischen Wohnungsbaugesellschaften durch die Ergänzung ihrer Mietverträge ein "unbefristeter Schutz vor Eigenbedarfskündigungen und Kündigung wegen Hinderung der angemessenen wirtschaftlichen Verwertung" und vor "Luxusmodernisierung" garantiert wird, bevor ihre Wohnungen an Dritte verkauft werden. Solche Ergänzungen zu ihren Mietverträgen haben die Mieter von der WBF jedoch nicht erhalten.
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Solaranlage im Brunnenviertel: Sonne rechnet sich für Mieter
Die Sonne schickt keine Rechnung. Getreu diesem Motto nimmt die Zahl der Solaranlagen in Deutschland stetig zu. Das spricht sich auch bei den Wohnungsbaugesellschaften herum. Die "Degewo" hat im Weddinger Brunnenviertel eine solarthermische Anlage zur Brauchwassererwärmung und zur Unterstützung der Heizung installiert. Vorteil für die Mieter: Die Betriebskosten sinken.
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Steuervergünstigungsabbaugesetz: Sturmlauf der Wohnungswirte
Das nächste Kapitel im Buch mit dem Titel "Sparmaßnahmen" ist aufgeschlagen. Mit dem "Steuervergünstigungsabbaugesetz" sollen einerseits Ansprüche auf Eigenheimzulage gekürzt werden, andererseits im nicht selbst genutzten Wohnungsbau Veräußerungsgewinne versteuert und Abschreibungen gleichzeitig gesenkt werden. Während die wohnungspolitische Sprecherin der Grünen, Franziska Eichstädt-Bohlig, die Kürzungen für vertretbar hält, laufen Wohnungs- und Bauwirtschaft Sturm. Der Deutsche Mieterbund (DMB) sieht sorgenvoll auf Städte mit angespanntem Wohnungsmarkt. Er schlägt eine Umstellung der Wohnungsbauförderung auf Investitionszulagen vor.
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Verwaltungssprache: Post vom Fürsten
Egal, ob die Post vom Finanz-, Wohnungs-, Sozialamt oder anderen Berliner Behörden kommt: Die meisten Amtsschreiben sind nur schwer zu verstehen. Bandwurmsätze in Amtsdeutsch sind mit Paragraphen durch-setzt, die juristische Laien kaum durchschauen können. Die Stadt Bochum hat jetzt in Zusammenarbeit mit der Ruhruniversität Bochum (RUB) einen "Leitfaden zur bürgernahen Verwaltungssprache" entwickelt. Das Ziel: Die Deutsche Verwaltungssprache soll einfacher und verständlicher werden.
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Umstrittene Projekte: Hausboote und Hochhäuser - Float oder Flop?
Die "Wasserstadt Spandau" und die Rummelsburger Bucht sollen nicht nur lebenswerte Wohnorte, sondern Aushängeschilder der Hauptstadt werden. Dafür Sorge zu tragen ist die Aufgabe der Wasserstadt GmbH, einem treuhänderischen Entwicklungsträger des Landes Berlin. Die Pläne der Gesellschaft sind zwar ambitioniert, doch nicht minder umstritten: Schwimmende Häuser sollen die Ufer der Stadtteile zieren. In der Wasserstadt Spandau wurde im Januar zudem grünes Licht für einen Hochhausbau gegeben.
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Wohnungssuche: Familien haben es ungleich schwerer
Im "Bericht über die Lage der Familien in Berlin" kommt die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport zu dem Schluss, der Berliner Wohnungsmarkt biete gegenwärtig "ein breites Angebot auch an bezahlbaren Wohnungen für Familien". Das MieterMagazin wollte es genauer wissen und fragte nach - nicht beim Senat, sondern bei Familien, die Wohnungsgesuche in Berliner Zeitungen annonciert hatten.
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Recht |
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Mieter fragen - MieterMagazin antwortet
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Vollwartungsverträge für Aufzüge: Instandsetzung abziehen
Die Betriebskosten für den Aufzug liegen derzeit je nach Höhe des Hauses und Größe der Wohnanlage zwischen 0,12 und 0,77 Euro pro Quadratmeter im Monat. Im Berliner Durchschnitt macht diese Betriebskostenposition 0,22 Euro pro Quadratmeter monatlich aus. Jedoch sind nicht immer alle geltend gemachten Kostenpositionen mietrechtlich umlegbar. Neuere Urteile haben nun Bewegung in einen alten Streit gebracht.
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Justitia aktuell
Urteile kurz dargestellt und kommentiert
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Mietrechtliche Mitteilungen
Gerichtliche Entscheidungen im Wortlaut
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intern |
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Die Seite 3
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Impressum
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Leserbriefe
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Edwin Massalsky wird 60: Herzliche Glückwünsche
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