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MieterMagazin
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März 2002
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Kurzüberblick
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Titel |
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Solarwärme - sauber und sicher
Seit einigen Jahren setzt sich die Nutzung von Solarenergie
durch: Die Technik ist ausgereift. Vor allem die Besitzer von
Einfamilienhäusern bauen sich Solarkollektoren auf die Dächer. Doch
Solarwärmeanlagen sind auch in den Berliner Mietshäusern nutzbar.
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Hintergrund |
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Sanierungsgebiete: Im Osten gekürzt, im Westen abgeschafft
Die Stadterneuerung wird vom neuen rot-roten Senat stark zurechtgestutzt: Für die Sanierung privater Wohnhäuser sollen keine öffentlichen Fördergelder mehr zur Verfügung gestellt werden. Im Westteil der Stadt sollen sogar alle Sanierungsgebiete abgeschafft werden. Welche Folgen das für die Mieter hat, ist noch unklar. Während einige "verhängnisvolle Auswirkungen" fürchten, scheint anderen das Ende der bisherigen Stadterneuerungspraxis ganz recht zu sein.
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Ausland |
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Afghanistan: Aufbruch ins 20. Jahrhundert
Könnten Häuser sprechen, würden sie sich sicher darüber beklagen, in der Universitätsstraße zur Welt gekommen zu sein. Gewiss, vor einem Jahrzehnt zählte die Straße im Westen Kabuls zu den ersten Lagen der Stadt. Da strahl-ten die zweistöckigen Heime der Professoren, Anwälte und hohen Offiziere mit ihren weißen Fassaden um die Wette. Heute kann ein Haus von Glück sagen, wenn ihm nur einige Maschinengewehrgarben die Veranda zersiebt haben. Das Ansehen der meisten Häuser hat weitaus stärker gelitten. Hier hat eine Rakete das Dach zertrümmert, dort ein ganzes Stockwerk weggesprengt.
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Verbraucher |
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Hausstaub: Wohngiften auf der Spur
Tränende Augen, Reizhusten, verstopfte Nase - Symptome, die vor allem im Winter auf eine Erkältung deuten. Wer jedoch über Wochen und Monate darunter leidet, sollte seinen Hausstaub analysieren lassen.
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Bewag: Verwirrung um Preiserhöhungen
Zum Jahresanfang wurde vieles teurer. Auch Berlins Stromversorger, die Bewag, "beglückte" ihre Kunden mit Preiserhöhungen. Für erheblichen Wirbel sorgte dabei die Vorgehensweise des Unternehmens.
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"Fogging": Geheimnisvolle Beläge nach der Renovierung
Da ist die Wohnung gerade frisch renoviert und dann das: An irgendeiner Stelle an Wänden, Decken, Fenstern oder Möbeln bildet sich ein schmieriger schwarzer Film. Seit zehn Jahren forschen Wissenschaftler an diesem Phänomen. Eine Lösung gibt es dafür noch nicht, doch immerhin hat es einen Namen: "Fogging" - was sich so geheimnisvoll und nebulös anhört wie es ist. Mittlerweile beschäftigen sich auch Gerichte damit.
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Verbraucher-Tipp: Verbraucherzentrale
warnt vor dem "Gewinn" einer Wohnung
Da liest man auf den ersten Blick interessante Angebote oder es werden lukrative Gewinne versprochen. Doch dann geht es um eine Telefonnummer, die man anrufen muss, oder um ein Fax, von dem man weitere Informationen abrufen kann - sie beginnen mit "0190" - und wer sie nutzt, tappt in die Falle.
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aktuell |
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Winterfeldtstraße 25: Krieg im Internet
Klickt man bei www.winterfeldtstrasse25.de auf den Button "Presse", dann kommt die Mitteilung: "Dieser Bereich befindet sich noch im Aufbau. Bitte besuchen Sie uns bald wieder!" Die "Dr. Mebes & Wullinger Immobilien GmbH", die Betreiberin der Homepage, scheint warten zu wollen, bis irgendwo ein positiver Artikel über ihre Aktivitäten erscheint. Das könnte dauern ...
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Leute,
Interessantes und Vermischtes über Leute in unserer Stadt
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Vermieter in Zahlungsverzug: Neuer Fall von drohender Wassersperre
Erneut droht Mietern das Wasser abgedreht zu werden, weil ihr Vermieter die von ihnen bezahlten Beträge nicht an die Berliner Wasserbetriebe weitergeleitet hat. Für sieben seiner Häuser habe Vermieter Rolf Klose bis zu zwei Jahre lang keine Wassergebühren mehr bezahlt. Klose sei bei den Wasserbetrieben mittlerweile mit mehr als einer viertel Million Euro in Zahlungsrückstand.
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Gebührenvergleich: BSR lobt BSR
Weil es sonst fast niemand tut, behaupten es die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) seit kurzem einfach von sich selbst: dass sie die Besten sind. Getreu der Empiriker-Weisheit "Glaube keiner Statistik, die du nicht selber in Auftrag gegeben hast" ließ die BSR im vergangenen Jahr eine Vergleichsstudie zwischen zwölf deutschen Städten anfertigen. Ergebnis: In der Gesamtwertung des Gebührenvergleichs mit Abfallentsorgern landeten die Berliner auf Platz Eins.
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Berliner Notizen,
Kurzmeldungen
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Weißensee: Gesobau will Reihenhäuser abreißen
Die "Gesellschaft für sozialen Wohnungsbau" (Gesobau) beabsichtigt, in Weißensee 17 Reihenhäuser abzureißen. Leer stehende Wohnungen werden dort nicht mehr vermietet, die Häuser werden nur noch notdürftig instand gehalten. Die verbliebenen Mieter wollen sich jedoch nicht rausgraulen lassen. Die meisten von ihnen würden ihr Reihenhaus sogar selbst kaufen, doch auch das lehnt die Gesobau ab.
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Polizei startete Pilotprojekt: Hausverbot für prügelnde Männer
Prügelnde Ehemänner erhalten künftig von der Polizei Hausverbot. In Fällen häuslicher Gewalt dürfen Beamte ab sofort Platzverweise verhängen. Im vergangenen Jahr wurden in Berlin allein in den ersten neun Monaten 5375 derartige Fälle registriert, in denen zu 90 Prozent Männer ihre Frauen oder Kinder geschlagen oder psychischem Terror ausgesetzt haben. Statt der Opfer müssen nun die Täter ihre Koffer packen.
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Schimmel an den Wänden: Alles schwarz unter der Tapete
Seit zwölf Jahren schlägt sich Familie Tiedke aus Tiergarten mit einem leidigen Problem herum, das viele Mieter kennen: Schimmel in der Wohnung. Wie schon fast üblich in solchen Fällen ziehen Vermieter und Bauaufsicht an einem Strang und meinen, die Mieter müssten nur besser lüften und heizen.
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Neue Wege der Wohnungswirtschaft: Transparenz senkt Kosten
Betriebskosten werden für Mieter schnell zur Kostenfalle: Seit Jahren macht das Bild der "zweiten Miete" die Runde. Während die Grundmieten mäßig steigen, haben sich beispielsweise die Kosten für Müllabfuhr in den 90er Jahren mehr als verdoppelt. Die Wohnungswirtschaft will eine neue Strategie entwickeln: Nur wer die Kosten genau kennt, weiß, wo man sie senken kann.
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Wohnungssuche im Internet: Mit dem Telefon
Im letzten Jahr wurde in Berlin ein Feldversuch gestartet, bei dem ohne Computer und stattdessen mit dem altbewährten Telefon im Internet nach Wohnungsangeboten gesucht werden kann. Zusammengeschlossen haben sich für dieses sechsmonatige Projekt die Frankfurter Firma "DeTeMedien", eine Tochter der Telekom, und das Berliner Unternehmen "Immobilienscout24", das ein Immobilienportal im Internet betreibt.
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WIP/WIR und Bewag werben für Versandhaus: Ungewöhnlicher Dreierpack
Seit dem Fall des Rabattgesetzes werden völlig neue Wege der Absatzförderung beschritten. Mitglieder eines Sportstudios bekommen Prozente bei Sportartikelherstellern, der Kunde von Geschäft X kann seine Reise im Unternehmen Y billiger buchen. Seit letztem Jahr berechtigt nun auch das Wohnen in einem der Häuser der Wohnungsbaugesellschaften WIP/WIR dazu, 7 Prozent Rabatt in einem Versandhausunternehmen in Anspruch zu nehmen - vorausgesetzt, man bezieht außerdem seinen Mieterstrom von der Bewag.
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Rigaer Straße 94 in Friedrichshain: Klagen bis zum Jüngsten Tag?
Anfang der 90er Jahre wurden die besetzten Häuser im Ostteil Berlins legalisiert. Vertragliche Vereinbarungen sicherten den Bewohnern eine langfristige Perspektive. Fast zehn Jahre lang konnte sich so im ehemals besetzten Hinterhaus und Seitenflügel der Rigaer Straße 94 in Friedrichshain eine kollektive Wohnstruktur, verbunden mit kulturellen und sozialen Aktivitäten, entfalten. Jetzt steht nach einem neuen Gerichtsurteil das gesamte soziale Gefüge auf der Kippe.
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BSR: Erfolgreiche Schlüsseltresore
Bis morgens um sieben ist die Welt meist in Ordnung. Doch dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass irgendjemand einen aus Bett oder Bad klingelt, weil Glas-, Papier-, Recycling- oder Mülltonnen vom Hof geholt werden müssen. Die BSR hat nun vor einem halben Jahr ein Schlüsseltresor-System eingeführt.
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Buch-Tipp: Berliner Sanierungsratgeber Energie
Nach reichlich Vorlaufzeit kann der Berliner Senat nun einen weiteren Eckstein seiner Klimaschutzpolitik vorweisen. Herausgegeben in Zusammenarbeit mit "Berliner Impulse" wendet sich der neue Sanierungsratgeber an Eigentümer, Verwalter und Mieter.
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Recht |
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Mieter fragen - MieterMagazin antwortet
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Mietprozesse nach der ZPO-Reform: Das Ende des Rechtsentscheids
Zum 1. Januar 2002 ist das Gesetz zur Reform des Zivilprozesses (BGBl. I, 01, S. 1887) in Kraft getreten. Auch für den Mietprozess bringt die Neuregelung der Zivilprozessordnung (ZPO) einschneidende Veränderungen. Unter anderem ist der, auch von vielen Laien als Orientierung durch den Rechtsprechungsdschungel geschätzte, Rechtsentscheid entfallen.
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Justitia aktuell
Urteile kurz dargestellt und kommentiert
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Mietrechtliche Mitteilungen
Gerichtliche Entscheidungen im Wortlaut
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intern |
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Impressum
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Neu: Beratungszentrum Frankfurter Allee
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Nachruf Wolfgang Kühne
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Leserbriefe
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BMV-Bezirksmitgliederversammlungen
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