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Mit der inneren Entkernung beginnt der Abriss des 21-stöckigen Doppelhauses Marchwitzastraße 1/3. Der Ortsteil Marzahn verliert damit seine markante Südspitze. Über 300 Wohnungen fallen hier der "Abrissbirne" zum Opfer.
Als die Entmietung für eine umfassende Sanierung schon voll im Gange war, kam der Umschwung. Statt Wertverbesserung nun Wertzerstörung. Für die städtische Wohnungsbaugesellschaft Marzahn einzig eine betriebswirtschaftliche Frage. Da Fördermittel für Sanierung nicht mehr erhältlich waren, setzte der Eigentümer seine Hoffnung auf ein bundesweites Stadtumbauprogramm mit finanzieller Hilfe für Gebäudeabrisse. Die Chancen standen zunächst schlecht, beharrte Senator Strieder doch auf Abgrenzung gegenüber den Schrumpfungsregionen im Osten. Nun kam es aber doch, wie der Vermieter wollte. Das Grundstück bleibt Bauland. Für fünf Jahre gibt es eine Zwischennutzung als Grünfläche. Währenddessen werden Abrissbagger und Kräne schon weitergezogen sein, in den Norden des Bezirks.
rw
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