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MieterMagazin
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Januar/Februar 2002
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Kurzüberblick
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Titel |
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Wie Mieter gut über den Winter kommen: Eiszeit
Winterzeit ist Rodelzeit - und macht vielen richtig Spaß.
Andere hingegen plagen sich alle Jahre wieder mit den gleichen Fragen:
Wie warm muss die Wohnung sein? Wer schippt Schnee?
Wer streut den Gehweg - und vor allem: wann und wie viel?
Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um den Winter.
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Hintergrund |
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Mieterbeteiligung: Mitdenken, aber nicht mitentscheiden
Der direkte Wohnbereich scheint ein eigentümlich vordemokratischer Raum zu sein. Wie sonst ist es zu erklären, dass hier anders als in der Arbeitswelt kein Mitbestimmungsgesetz existiert - und damit auch kein einklagbares Recht der Mieter, an wichtigen Planungen oder Entscheidungen ihres Vermieters beteiligt zu werden? Aber wieso sollen die Bewohner eines Hauses eigentlich nicht mitentscheiden dürfen, ob im Hof Parkplätze angelegt oder eine Grünanlage gebaut werden soll? Und warum können sich die Mieter ihre Hausordnung nicht selber geben? Was von den Vermieterverbänden gern als Utopie abgetan wird, hat sich schließlich längst als alltagstaugliche Praxis erwiesen, wie verschiedene Pilotprojekte zeigen.
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Extra |
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Schall überall: Lärm ist das Umweltproblem Nummer eins
Draußen donnert der Verkehr vorbei, Polizeisirenen jaulen dazwischen. Wenn man dann noch in der Einflugschneise eines Flughafens wohnt, ist die Krachlawine komplett. Doch man muss gar nicht zu diesem Extrembeispiel greifen, denn auch "normaler" Lärm ist mittlerweile allgegenwärtig und zum Umweltproblem Nummer eins geworden. In Berlin sollen derzeit tagsüber 165.000 Anwohner und nachts sogar 209.000 vom Überschreiten der vom Umweltbundesamt empfohlenen Schallrichtwerte betroffen sein.
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Ausland |
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Kanada: Wohnen in den Metropolen
Kanada ist mit seinen 10 Millionen Quadratkilometern das zweitgrößte Land der Erde. 31 Millionen Menschen bevölkern diesen Staat - statistisch kommen drei Einwohner auf einen Quadratkilometer. Doch in Wirklichkeit ist es anders: Die Bevölkerung konzentriert sich auf einen etwa 300 Kilometer breiten Streifen im Süden des Landes, der sich von der westlichsten Provinz British Columbia bis zum östlichen Neufundland erstreckt. Nahezu alle Großstädte und die Hauptstadt des Landes liegen im Osten. Mieter-Magazin-Mitarbeiterin Isabel Knoerrich besuchte Ottawa, Kanadas Hauptstadt mit 1,1 Millionen Einwohnern, deren Schwesterstadt Hull und die 3,5-Millionen-Metropole Montreal.
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Verbraucher |
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Elektrosmog: Messgeräte liefern nutzlose Daten
Elektrosmog ist ein Phänomen: Älter als die erste Stromleitung, unsichtbar und noch immer nicht vollständig erforscht. Zurzeit kommen verstärkt so genannte Messgeräte auf den Markt. Die Verbraucherzentrale rät vom Kauf ab.
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Kredit ohne Schufa? Tipp wertlos - Geld weg
Kurz nach Weihnachten und Winterurlaub sind viele Haushaltskassen leer. Da ist es verlockend, für die Neuanschaffung von Waschmaschine, Fernseher oder Wohnzimmerschrank einfach einen kurzfristigen Kredit aufzunehmen.
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Energiesparlampen: Langfristig preiswert
Mit Energiesparlampen lässt sich Strom sparen. Die Anschaffungskosten liegen zwar über denen von herkömmlichen Glühbirnen, doch langfristig rechnen sie sich für jeden Haushalt.
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Produkthaftung: Jetzt zwei Jahre Garantie
Verbraucher müssen sich mit dem Jahreswechsel an neue Gewährleistungsfristen gewöhnen - und sie werden es gern tun: Denn mit einer Gesetzesänderung wurde die Zeit für Reklamationen beim Kauf von Waren auf zwei Jahre ausgedehnt.
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aktuell |
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Neue Stadt- und Landesregierung: Rot/Rot auf Gratwanderung
Je weniger Geld in der Haushaltskasse, desto unverbindlicher sind die Koalitionsvereinbarungen. Von der angekündigten Trendwende kann keine Rede sein, stattdessen: weniger Gestaltung und Steuerung infolge knapper Kassen sowie die Fortsetzung von Privatisierung und Deregulierung. Von neuen Impulsen für den stark differenzierten und polarisierten Wohnungsmarkt ist wenig zu sehen. Zustimmung erhält das rot/rote Bündnis vom Berliner Mieterverein aber für viele stadtentwicklungspolitische Prioritäten.
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Leute,
Interessantes und Vermischtes über Leute in unserer Stadt
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Cuvry-Hof: Durchgepeitscht
Für das rund 10.000 Quadratmeter große Karree zwischen Spree, Cuvrystraße und Schlesischer Straße liegt ein Bebauungsplan vor, der nach seiner baldigen Umsetzung den Wrangelkiez beleben und aufwerten wird. So sehen es zumindest Bezirksamt, Senatsverwaltung und Bauträger. Eine Anwohner-Initiative freut sich zwar, dass sich der ursprüngliche - heftig umstrittene - Entwurf unter dem Titel "Cuvry-Center" nun endgültig erledigt hat. Doch so ganz glücklich ist man mit der neuesten Entwicklung dennoch nicht.
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Abschied von Bezirksstadtrat Horst Porath: "Keine Toleranz für Spekulanten"
Mit der Bildung der neuen Bezirksverordnetenversammlung im November des vergangenen Jahres in Mitte schied der Stadtrat Horst Porath aus dem Amt. Seit der Bezirksfusion Anfang 2001 war er als Stadtrat für die Bereiche Bildung und Kultur sowie für das Wohnungsamt zuständig. Zuvor hatte er länger als ein Jahrzehnt die Politik im Bezirk Tiergarten als Baustadtrat maßgeblich mitgeprägt.
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Berliner Notizen,
Kurzmeldungen
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Legionellen: Gefahr vorerst gebannt
Die Gefahr der Erkrankung durch Legionellen in der Wohnanlage an der Else-Lasker-Schüler-Straße 10-22/ Einemstraße 2-8b in Schöneberg ist vorerst gebannt. Das ergaben neueste Messungen. Die damalige Besitzerin der Wohnanlage hatte im vergangenen Herbst eine zweite Wasserpumpe einbauen lassen, nachdem ihr das Bezirksamt andernfalls die Zahlung eines Bußgeldes angedroht hatte.
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"Zwischenumsetzung": Plötzlich war die Wohnung weg
Die Mieterin war wie vor den Kopf geschlagen: Nein, in ihre alte Wohnung könne sie nun doch nicht zurück. Die werde als Eigentumswohnung an jemand anderen verkauft, verkündete der Eigentümer. Eigentlich sollte sie nur für wenige Monate in eine Umsetzwohnung ausweichen, solange das Haus, in dem sie seit vielen Jahren lebte, saniert wird. Viele Mieter, vor allem in den östlichen Innenstadtbezirken, sind auf diesem Wege vor Lärm, Dreck und anderen Unannehmlichkeiten während der Sanierung verschont geblieben. So manche haben aber auch böse Überraschungen bei der (vorübergehenden) Ausquartierung erlebt.
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Studie zur Wohnungsprivatisierung: Höhere Eigentumsquote
durch bessere Beratung?
Auch die neue rot/rote Koalition braucht dringend Geld. Zurzeit wird geprüft, ob mit der Gründung einer Verkaufsgesellschaft der beabsichtigte Verkauf von 80.000 landeseigenen Wohnungen vorrangig an Mieter, Genossenschaften und mittelständische Investoren besser als bisher erfolgen kann. Bei bisherigen Verkäufen gingen lediglich 8 Prozent der Wohnungen direkt an die Mieter. Das soll sich ändern.
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Buch-Tipp: Berlin und der Osten
Der Alexanderplatz ist eine sibirische Steppe und dahinter fängt die Mongolei an. So ähnlich haben West-Berliner Stadtplaner, Feuilletonisten und Politiker ihre Sicht auf den Osten ausgedrückt - nicht etwa zu Zeiten des Kalten Krieges, sondern Ende der 90er Jahre. Wir stellen das Buch "Berliner Barbaren - Wie der Osten in den Westen kommt" von Uwe Rada vor, in dem er das widersprüchliche Verhältnis Berlins zu seinen osteuropäischen Nachbarn beschreibt.
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Müllschlucker: Stilllegung bringt Vorteile
In immer mehr Hochhäusern werden die Müllschlucker abgeschafft. Was aus Gründen des Umweltschutzes längst überfällig ist, stößt jedoch auf den erbitterten Protest vieler Mieter.
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Neue Energieeinsparverordnung: Anforderungen weiter angehoben
Mit der zum 1. Februar 2002 in Kraft tretenden Energieeinsparverordnung werden schärfere Anforderungen an den energetischen Zustand von Gebäuden gestellt. Bei neu errichteten Gebäuden wird der Niedrigenergiehausstandard zur Regel. Aus energiepolitischer Sicht wird bedauert, dass es hinsichtlich bestehender Gebäude nur geringe Verpflichtungen zur Nachbesserung gibt.
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Wohnungsbaugesellschaft Friedrichshain: Mieterabzocke im Dreierpack
Der Wohnungsbaugesellschaft Friedrichshain (WBF) scheint jedes Mittel recht, um an zusätzliche Einnahmen zu kommen. Mit gleich drei rechtlich höchst umstrittenen Mieterhöhungsverlangen sorgte sie in den vergangenen Monaten für Entrüstung bei ihren Mietern.
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"Stadtumbau Ost": Umbau heißt nicht Abriss
Das Programm "Stadtumbau Ost" wurde gestartet. Mit ihm sollen ostdeutsche Städte in die Lage versetzt werden, den hohen Wohnungsleerstand zu bekämpfen - durch Wohnungszusammenlegungen, Umnutzungen oder auch durch Abriss. Die Wohnungswirtschaft fordert schon seit Jahren Fördergelder für den "Rückbau" von Plattenbauten, und in der Öffentlichkeit gilt Abriss mehr und mehr als alleinige Lösungsmöglichkeit. Auch in Berlin glaubt man nicht mehr, ohne Abrisse auszukommen. Berlin will sich mit neun Wohngebieten am Wettbewerb um die Millionen aus dem Stadtumbauprogramm beteiligen.
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Recht |
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Mieter fragen - MieterMagazin antwortet
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Gravierende Verschlechterung für Mieter: Kündigungssperrfrist bei Umwandlung
Von der Öffentlichkeit relativ unbemerkt hat der Gesetzgeber den Schutz der Mieter nach einer Eigentums-umwandlung verschlechtert. Durch die seit 1. September 2001 geltende Rechtslage ist die Kündigungs-sperrfrist für umwandlungsbetroffene Mieter verändert worden. Grundsätzlich gilt nunmehr nach Umwandlung eine Kündigungssperrfrist von lediglich drei Jahren (§ 577 a Absatz 1 BGB).
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Justitia aktuell
Urteile kurz dargestellt und kommentiert
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Mietrechtliche Mitteilungen
Gerichtliche Entscheidungen im Wortlaut
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intern |
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Die Seite 3
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Impressum
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Leserbriefe
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Nachruf Heinz Rebentisch
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