MieterMagazin 11/26, Inhalt in Kürze
Titel
Wenn ein Mensch stirbt, bleiben für die Angehörigen neben der Trauer oft zahlreiche organisatorische und rechtliche Fragen. Eine davon betrifft die Wohnung: Wer darf bleiben, wer muss kündigen und wer haftet für offene Mietschulden? Denn mit dem Tod eines Mieters oder einer Mieterin endet der Mietvertrag nicht automatisch. Wer welche Rechte und Pflichten hat, hängt davon ab, wer bisher im Mietvertrag stand, wer mit der verstorbenen Person zusammengelebt hat und wer Erbe oder Erbin ist. Das Mietrecht unterscheidet dabei verschiedene Personengruppen, deren Rechtsstellung sich erheblich voneinander unterscheidet. Ehepartner:innen und eingetragene Lebenspartner:innen können unter bestimmten Voraussetzungen in das Mietverhältnis eintreten, auch Kinder, andere Familienangehörige oder Menschen, die mit der verstorbenen Person dauerhaft einen gemeinsamen Haushalt geführt haben. Waren mehrere Personen gemeinsam im Vertrag aufgeführt, hat grundsätzlich jede:r von ihnen das Recht, dass der Vertrag mit ihm oder ihr fortgesetzt wird. Erst wenn niemand aus diesem Kreis in das Mietverhältnis eintritt, können die Erb:innen gegebenenfalls ihre Ansprüche auf die Wohnung geltend machen. Doch selbst dann ist nicht alles mit der Übernahme des Mietvertrags geklärt: Mietschulden, Kaution, Betriebskostenabrechnungen und bereits geleistete Mietvorauszahlungen können zu weiteren Ansprüchen führen und Verpflichtungen begründen. Auch für Vermieter:innen gelten je nach Konstellation unterschiedliche Regeln. Unser Überblick zeigt anhand von elf typischen Personen und Fallkonstellationen, welche gesetzlichen Bestimmungen greifen, welche Fristen zu beachten sind und worauf Betroffene bei der Abwicklung eines Mietverhältnisses nach einem Todesfall achten sollten.
weiter 28. Oktober 2026Hintergrund
Eine passende Wohnung ist gefunden, aber die dort vorhandene Küche soll gegen entsprechende Zahlung mit übernommen werden. Was gilt es zu beachten, wenn der Vormieter oder die Vormieterin Einrichtungsgegenstände in der Wohnung belassen will?
weiter 29. Oktober 2026
Leben in der Großstadt, das bedeutet: viele Menschen auf engem Raum, immer was los, schier endlose Möglichkeiten. Dennoch fühlt sich jede:r zehnte Berliner:in einsam. Das hat Folgen für die Gesundheit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Was lässt sich gegen Einsamkeit unternehmen? Ein Blick auf Berlin und über die Stadtgrenzen hinaus.
weiter 29. Oktober 2026
Dass hier einmal eine Behörde untergebracht war, ist nicht zu übersehen. „Haus 4“ steht noch über dem Eingang des Plattenbaus. Der Fahrstuhl hält direkt in den Fluren der Wohnungen, und von den langen Gängen gehen viele Zimmer ab, jedes 16 Quadratmeter groß.
weiter 29. Oktober 2026
Sogenannter Mieterstrom gilt als wichtiger Baustein der Energiewende in Berlin. Wird Solarstrom direkt auf dem Dach eines Mietshauses erzeugt und im Gebäude verbraucht, profitieren davon die Bewohner:innen und das Klima. Doch welche Angebote gibt es, wer steckt dahinter und wie günstig ist der Strom tatsächlich?
weiter 29. Oktober 2026
Heizen wird immer teurer. Viele Mieter:innen wissen kaum noch, wie sie die hohen Nachforderungen und die ständig steigenden Vorauszahlungen stemmen sollen. Ein Ende ist nicht in Sicht. Vor allem für Gas und Öl prognostiziert der kürzlich vorgelegte Heizspiegel weitere Höhenflüge. Die gute Nachricht: 90 Prozent der Haushalte können durch einfache Maßnahmen sparen.
weiter 29. Oktober 2026
Das neue Wohnungsmarktbarometer der Investitionsbank Berlin (IBB) liest sich wie eine Quittung für die fehlgeleitete Wohnungspolitik der letzten Jahre: Während im unteren und mittleren Preissegment nach wie vor ein dramatischer Wohnungsmangel herrscht, gibt es mittlerweile einen deutlichen Überschuss an teuren Wohnungen. Zudem werden die Investitionsbedingungen für den Neubau und für Sanierungsmaßnahmen als schlecht eingeschätzt.
weiter 29. Oktober 2026Panorama
Befristete Vermietungen können in Milieuschutzgebieten untersagt werden. Das bestätigte das Verwaltungsgericht Berlin in einem Rechtsstreit zwischen einer Eigentümerin und dem Bezirksamt.
weiter 27. Oktober 2026
Mietenwahnsinn trifft auf Klimanotstand. Viele halten das für ein unlösbares Dilemma: Klimafreundliche Gebäudesanierungen treiben die Mieten hoch, und das politische Ziel bezahlbarer Mieten verhindert energetische Modernisierungen. Dieses Spannungsfeld hat Gloria Amoruso in einer wissenschaftlichen Arbeit am Beispiel Berlins untersucht.
weiter 27. Oktober 2026
Anfang September hat die Europäische Kommission den „Affordable Housing Act“ vorgelegt. Der Gesetzentwurf soll einen europaweiten Rechtsrahmen schaffen, ist aber aus Sicht von Expert:innen unzureichend.
weiter 27. Oktober 2026
Ein Monat im Zeichen der Abfallvermeidung: Für den Zeitraum vom 2. bis 29. November ruft die Berliner Zero-Waste-Agentur die gleichnamigen Aktionswochen aus.
weiter 27. Oktober 2026
14 Mietwohnungen in Moabit wurden trotz Milieuschutz in Eigentumswohnungen umgewandelt. Das Grundbuchamt hat den Eintrag ins Grundbuch ohne die erforderliche Genehmigung der im Bezirksamt zuständigen Stellen vollzogen. Konsequenzen: bislang keine.
weiter 27. Oktober 2026
„Die Wohnkrise ist da, und sie betrifft uns alle.“ So eröffnen die Autoren Rolf G. Heinze und Sebastian Kurtenbach, beide Professoren und Experten für Stadtentwicklung, ihr gleichnamiges Buch, das im September erschienen ist.
weiter 27. Oktober 2026
Laut BGH müssen Mieter:innen den Vorwurf der Unwirtschaftlichkeit von Betriebskosten gegenüber Vermietenden begründen und nachweisen.
weiter 27. Oktober 2026
In Charlottenburg-Wilmersdorf machte die Mieter:inneninitiative „Westend-Rebellen“ ihren Brandbrief an das Immobilienmanagement der Adler Group öffentlich. Sie verlangt, dass Mängel in ihrer Wohnanlage endlich behoben werden.
weiter 27. Oktober 2026
Komplett begrünt oder mit fliegenden Autos: Wie stellen sich Kinder die Stadt der Zukunft vor? Dieser Frage ist das Deutsche Technikmuseum in Kreuzberg nachgegangen und hat 60 Kinder von vier Berliner Grundschulen als „Zukunftskurator:innen“ Modelle bauen lassen.
weiter 27. Oktober 2026
Ein besonders dreister Investor hat vor Gericht eine Klatsche kassiert. Statt die mit dem Land Berlin vereinbarten 215 Sozialwohnungen in der Europacity anzubieten, brachte er sie als überteuerte möblierte Apartments auf den Markt. Das Verwaltungsgericht sprach von einem „sittenwidrigen, rücksichtslosen Verhalten“.
weiter 27. Oktober 2026
Der Wohnungskonzern Vonovia hat versucht, den Abschluss eines Mietvertrags mit der Abnahme des hauseigenen Mieterstroms zu koppeln. Das Oberlandesgericht (OLG) Hamm schob dem einen Riegel vor.
weiter 27. Oktober 2026
Die landeseigenen Wohnungsunternehmen (LWU) haben am Tag nach der Abgeordnetenhauswahl eine Mieterhöhungswelle gestartet – offensichtlich, um vor einer befürchteten künftigen Mietendeckelung ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen. Der Berliner Mieterverein (BMV) fordert die Rücknahme der Mieterhöhungen.
weiter 27. Oktober 2026
Josef Kaiser (1910 bis 1991) war einer der stilprägenden Architekten der DDR. Der zweite Abschnitt der Karl-Marx-Allee mit dem Kino International, dem Café Moskau und dem Hotel Berolina kommt ebenso von seinem Reißbrett wie das Centrum-Warenhaus am Alexanderplatz, das DDR-Außenministerium, das Kino Kosmos und viele andere Entwürfe.
weiter 27. Oktober 2026
Die börsennotierte Covivio möchte offenbar einen Mieter loswerden und hat ihm eine Auszugsprämie von 2500 Euro angeboten – so geschehen in einem sozialen Erhaltungsgebiet, das allerdings keinen besonderen Kündigungsschutz bietet.
weiter 27. Oktober 2026
Wie bekommen wir unsere Städte zurück? Diese Frage möchte Autorin Gabriela Beck, Architektin und freie Fachjournalistin für städtebauliche Themen, mit ihrem Buch „Wie wir wohnen wollen“ beantworten.
weiter 27. Oktober 2026



