Pressemitteilung Nr. 21/26
Das Bezirksamt Charlottenburg Wilmersdorf lädt gemeinsam mit dem BUND Berlin und dem Berliner Mieterverein e.V. am Montag, den 04. Mai 2026 um 10:00 Uhr zum Pressegespräch zum Thema neue EE-Nahwärmenetze in der Innenstadt (Klausenerplatz) ein. Vor Ort können Fotos gemacht werden.
Die Zukunft der Berliner Wärmeversorgung entscheidet sich in den Berliner Kiezen. Die Bezirke sollten daher eine tragende Rolle beim Ausbau von Nahwärmenetzen spielen: Denn für Genossenschaften gestaltet sich deren Ausbau vor der derzeitigen Förderkulisse zunehmend schwer. Die Förderprogramme BEK und BENE wurden massiv gekürzt, sodass für neue Klima- und Energieprojekte nicht mehr annähernd genügend Mittel zur Verfügung stehen. Dadurch haben die Bezirke weder Personal noch Finanzmittel für die Unterstützung solcher Projekte. Auch für die Mieterinnen und Mieter scheint die Nahwärme eine kostengünstigere Variante zu sein.
Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf hat 2025 für die Quartiere Mierendorff-Insel und Klausener Platz mittels einer Studie der RWTH Aachen nachweisen können, dass rein konventioneller Fernwärmeversorgung unter der Annahme aktueller Preis- und Emissionsdaten in den meist nicht umfassend modernisierten Gebäuden die höchsten Emissionen verursachen würde und erhebliche Kostenrisiken für die Mieterinnen und Mieter beinhaltet.
Die Akteure werden ihre Positionen im Pressegespräch erläutern und für Fragen offenstehen.
Ort und Uhrzeit
Datum: Montag, 04. Mai 2026
Zeit: 10:00 Uhr
Ort: Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100, Büro des Bezirksstadtrates (Raum 410)
Teilnehmende:
• Oliver Schruoffeneger, Bezirksstadtrat für Ordnung, Umwelt, Straßen und Grünflächen
• Daniel Buchholz, Vorstandsmitglied Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
• Sebastian Bartels, Geschäftsführer des Berliner Mietervereins e.V.(BMV)
Medienvertreter:innen sind herzlich eingeladen, die Veranstaltung zu begleiten.
Das Bezirksamt bitte um eine Anmeldung unter schruoffeneger@charlottenburg-wilmersdorf.de oder (030) 9029-12001 wird bis heute, Donnerstag, 30.04.2026 gebeten.
Berlin, 30. April 2026
30.04.2026




