Melva Wroblewski wohnte 28 Jahre in einer Dreizimmerwohnung in der Manteuffelstraße 89 in Kreuzberg. Als sie einzog, gehörte das Haus noch dem Senat. Der schenkte es dem Wohnungsunternehmen Bewoge. 2004 wurde es privatisiert. Zeynel Balki, der neue Besitzer, vertreibt nun nahezu alle Altmieter. Neue Mieter müssen das Dreifache zahlen. Als es beim Ausbau des … [Weiterlesen...]
Leitlinien für Partizipation beim Neubau
Beim Neubau von Wohnungen sollen die städtischen Wohnungsbaugesellschaften die Bürger stärker an der Planung beteiligen. Dazu haben die sechs Unternehmen zusammen mit dem Senat und der „Humboldt-Viadrina Governance Platform“ unter der Leitung der Politikwissenschaftlerin Gesine Schwan Leitlinien entwickelt. Nach den neuen Leitlinien soll die Öffentlichkeit über jedes … [Weiterlesen...]
Sozialer Wohnungsbau
Weil der rot-rot-grüne Senat möchte, dass auch Polizisten und Krankenschwestern geförderte Neubauwohnungen beziehen können, wurde ein spezieller Wohnberechtigungsschein (WBS) für mittlere Einkommen beschlossen. Wer den neuen WBS beantragen will, darf mit seinem Einkommen bis zu 80 Prozent über der Bundeseinkommensgrenze liegen. Das heißt konkret: Wer als Single nicht … [Weiterlesen...]
Filmtipp
Bereits zum dritten Mal präsentiert das Geschichtsbüro Müller mit der „Prenzlauerberginale“ Spiel- und Kurzfilme und filmische Dokumentationen und Raritäten zu Geschichte und Gegenwart im Prenzlauer Berg. Die Deutsche Kinemathek, das Bundesarchiv, die Defa-Stiftung und andere unterstützen das Projekt. An vier Abenden werden 14 Filme gezeigt. Natürlich darf da „Berlin – … [Weiterlesen...]
Gebäudekomplex Hafenplatz
Nun geraten auch die Sozialbauten nahe des Potsdamer Platzes in die Aufwertungsspirale. Bestes Beispiel: der Gebäudekomplex Hafenplatz 6-7/Köthener Straße 28-32. Das Haus mit rund 220 Wohnungen ist zum 31. Dezember 2017 aus der Sozialbindung gefallen. Bereits 2016 war es verkauft worden – wovon das Bezirksamt lange Zeit gar nichts wusste. Der neue Eigentümer, die … [Weiterlesen...]









