Berlin war mal die Hauptstadt der Leerstellen. Verwilderte Brachen, entstanden durch Kriegszerstörung und Mauerbau, ungeklärte Eigentumsverhältnisse oder Desinteresse derjenigen, denen die Grundstücke gehörten, wurden zu Freiräumen, die sich die Bürger:innen einfach genommen haben. Müllablagerungen wurden beiseite geräumt, Sitzgelegenheiten aufgestellt, vielleicht ein paar … [Weiterlesen...]
Kritik am Wärmeplan
Mit dem Berliner Wärmeplan wird ab Juni 2026 festgelegt, wie Berlin bis spätestens 2045 klimaneutral heizen wird. Den Entwurf dazu hat der Bereich Klimaschutz im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf kritisiert und exemplarisch dargelegt, woran es hakt. Eigentlich scheint alles klar: Fernwärme soll die Wohnungen der meisten Berliner:innen zukünftig zuverlässig und … [Weiterlesen...]
Mieterbeiräte
Mieterbeiräte als Schnittstellen zwischen landeseigenen Wohnungsunternehmen und Mietern? Bei der Gewobag fühlen sich die gewählten Ehrenamtler im Abseits: Kritik wolle man von ihnen keine hören. Daran hat auch das neue Wohnraumversorgungsgesetz bisher nichts geändert. Ausgegrenzt und abgewimmelt – mit klaren Worten beschreibt Karin Karg den Umgang des kommunalen … [Weiterlesen...]
Buchtipp
Wen Berliner Geschichte interessiert und wer etwas über die Vorgänger heutiger Aktionen und Initiativen wissen möchte, wird in dem Fotoband von Gottfried Schenk finden, was er sucht. Vor fast 50 Jahren stand Gottfried Schenk, ein junger Mann aus Österreich, der sich gerade eine Spiegelreflexkamera gekauft hatte, in der ersten großen Foto-Ausstellung des Berliner … [Weiterlesen...]
Ausstellung
Charlottenburg gilt heute als braver, bürgerlicher Stadtteil. Doch das war nicht immer so. In den 1970er und 80er Jahren war hier das Zentrum der Mieter- und Hausbesetzerbewegung. Vor allem rund um den Klausenerplatz setzte sich die Bewohnerschaft gegen die Kahlschlagsanierung zur Wehr. Hier war die Geburtsstunde der Behutsamen Stadterneuerung, noch bevor sie sich in … [Weiterlesen...]









