Ob Porree-Strunk, Möhrengrün oder Mangokern: Beim Gemüse- oder Obst-Schnibbeln zu Hause fällt immer reichlich Biomüll an. Die britische Garten-Koryphäe Simon Akeroyd stellt in einem neuen Buch bessere Verwertungsmöglichkeiten für Obst- und Gemüsereste vor.

Denn aus Strünken, Stielen, Kernen und Fruchtteilen lassen sich wieder neue Pflanzen ziehen – und damit auch immer wieder neu ernten. Vieles davon kann auch ohne Garten umgesetzt werden, mit Pflanztöpfen auf dem Fensterbrett oder dem Balkon. Vierzig bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitungen machen Lust zum Nachmachen. Bei der Auswahl der Materialien wird Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Gedüngt wird etwa mit Brennnesselsud, und Einwegverpackungen, Tetrapaks und Co. werden zweckentfremdet für Anzuchtkästen und Pflanzenetiketten. Nicht alles ist neu, was man erfährt, vieles aber doch: Wer hat schon einmal Kamillentee eingesät oder Senfkörner keimen lassen? Fazit: ein super Konzept, das nachhaltig ist und die Geldbörse schont.
kb
21.04.2026




