„Berlin ist selbst ein Wimmelbild: groß und vielfältig, und immer entdeckt man etwas Neues“, schreiben die Illustratorin Laura Breiling und ihr Co-Autor. Bunt und vielfältig haben sie zwölf aus ihrer Sicht Berlin-typische Orte abgebildet – von der Museumsinsel über die Berliner Clubs bis zum Botanischen Garten.

Auf jedes Wimmelbild folgt eine Doppelseite mit Erklärungen zu Ort und dargestellten Personen, Gegenständen, Veranstaltungen oder Historischem. So kann man sich beim Tempelhofer Feld in die dort siedelnden Tierarten, den Rosinenbomber, Rollschuhtänzerin Oumi Janta oder das Festival der Riesendrachen vertiefen. Dabei verschmelzen Zeiten und Geschichten: Am Kotti etwa tummeln sich neben Rio Reiser auch Herr Lehmann, Quentin Tarantino, Günther Krabbenhöft und Theodor Fontane. Fazit: Ein politisches, witziges und lehrreiches Werk über „Wimmelberlin“, das auf verschiedenen Ebenen funktioniert – für kleine Berliner:innen ebenso wie für ältere Hauptstädter:innen, für Berlinbesucher genauso wie für Alteingesessene.
kb
25.03.2026




