Die CO2-Einsparung im Gebäudesektor hinkt den Zielen weiter hinterher. Auch 2025 wurde der Ausstoß von Kohlendioxid nicht so stark reduziert, wie es das Ziel eigentlich erfordert. Das Zwischenziel, den Ausstoß bis 2030 auf 65 Millionen Tonnen CO2 zu verringern, sei aber noch erreichbar, erklärt die Deutsche Energieagentur (dena).

Mit ihrem Gebäudereport 2026 legte die dena eine umfangreiche Datensammlung zum Thema vor. Während im Neubau Wärmepumpen weiterhin boomen, sind im Gebäudebestand mehr als fünf Millionen Heizungen älter als 30 Jahre. Der Zuwachs an Solaranlagen auf den Dächern hat sich 2025 deutlich abgeschwächt. Die Stromspeicherkapazitäten in den Gebäuden wurden hingegen stark erweitert. Weil der Wohnungsneubau weiter lahmt, sollte sich der Blick noch mehr auf die energetische Sanierung der bestehenden Gebäude richten, so die dena. Das wäre auch ein „volkswirtschaftlicher Motor“. „Die Gebäudewende bietet die Chance, Klimaschutz mit Wirtschaftswachstum zu verbinden“, sagt dena-Geschäftsführerin Corinna Enders. „Deutschland kann die Klimaziele im Gebäudesektor mit marktbasierten Instrumenten erreichen: Durch Vereinfachung und Bürokratieabbau, stabile Rahmenbedingungen und kontinuierliche Förderung.“
js
www.dena.de/infocenter/dena-gebaeudereport-2026
17.02.2026




