Welche Wohnformen gibt es neben dem Single-, Paar- oder Kernfamilien-Wohnen noch? Dieser Frage geht die Journalistin Christine May in einem neuen Buch nach.

Dafür hat sie sieben sehr unterschiedliche Wohnprojekte in Österreich besucht: kleine mit nur elf Bewohner:innen und große mit 100, ländlich oder mitten in der Großstadt gelegene. Ihre These: Der Mensch ist darauf ausgelegt, als Teil einer Gemeinschaft zu fungieren. Und gemeinsam zu wohnen kann Einsamkeit verhindern und der Psyche guttun. Die Geschichten der Bewohner:innen gehen in die Tiefe, sind individuell und doch exemplarisch. Sie legen offen, welche Schwierigkeiten das Zusammenwohnen mit sich bringen kann: Unstimmigkeiten, die mitunter langwierige Suche nach passenden Mitbewohner:innen oder finanzielle Belastungen. Sie zeigen aber vor allem auch, dass gemeinschaftliches Wohnen funktionieren und sehr zufrieden machen kann.
kb
26.08.2026




