Die unter „Leserbriefe“ abgedruckten Beiträge sind Meinungsäußerungen von Leserinnen und Lesern zu Berichten im MieterMagazin und geben nicht die Meinung der Redaktion wieder.
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Betr.: MieterMagazin 6/26, Seite 13, Birgit Leiß: „Wohnkomplex Q 216 – Viel Miete für wenig Platte“
Berichtigung
In unserem Beitrag heißt es, der Eigentümer habe nicht auf eine Anfrage des MieterMagazins reagiert. Das ist nicht richtig.
Zwei Tage nach Redaktionsschluss erreichte uns die Stellungnahme einer Anwaltskanzlei, die den Eigentümer vertritt – verbunden mit einer Warnung vor einer „Berichterstattung zulasten unserer Mandantschaft.“ Darin beruft sich die Ulrich & Lakomski Real Estate GmbH & Co. KG auf ein Sachverständigengutachten, welches das Amtsgericht Lichtenberg in einem Verfahren zum Quartier 2016 eingeholt hat. Demnach sei der Mietspiegel in diesem Fall kein geeignetes Mittel zur Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete, weil das entsprechende Mietspiegelfeld keine Werte enthält. „Mit einer Entscheidung zugunsten unserer Mandantschaft ist in Kürze zu rechnen“, so der Anwalt. Des Weiteren werden die Vorwürfe der Mieterschaft bestritten, dass die Wohnungen im Schnitt 10 Prozent kleiner seien als im Mietvertrag angegeben.
Wir hätten die Stellungnahme gerne in unserem Beitrag berücksichtigt. Durch einen Abstimmungsfehler ist dies unterblieben. Wir bitten, dies zu entschuldigen.
Die Redaktion
Betr.: MieterMagazin 3/26, Seite 21, Armin Hentschel: „Zum Tod von Hartmann Vetter – 30 Jahre Kompetenz und Engagement“
Umgang auf Augenhöhe
Ich habe mich über den kompetenten und angemessenen Nachruf von Armin Hentschel für Hartmann Vetter gefreut. Vor ewigen Zeiten war ich nämlich als frisch diplomierter Stadtplaner für gut ein Jahr direkt gegenüber seinem Schreibtisch sein Assistent – ein Umgang auf Augenhöhe – und erinnere mich sehr gut an seine Startzeit. In der Zeit der „Palastrevolution“ konnte ich kurzzeitig vieles mitbewegen, bei Veranstaltungen, Publikationen und Organisationsaufbau. Meine weitere Entwicklung in Forschung und Lehre an Universitäten und in der Landespolitik Hessens war nachhaltig geprägt durch den Austausch mit Hartmann. Und seither(!) lese ich auch durchgehend das MieterMagazin, bin informiert und immer wieder angeregt. Die Berichterstattung möchte ich hiermit gern sehr hoch würdigen.
Dr. Folckert Lüken-Isberne
Betr.: MieterMagazin 12/25, Seite 19, Birgit Leiß: „Vom Bürgergeld zur Grundsicherung – Die ohnehin Gepeinigten trifft es am schlimmsten“
Genau hinschauen ist richtig
Ihr Beitrag ist etwas befremdlich. Es geht um 86 Millionen Euro, das sind doch keine Cents, und das Geld kommt hoffentlich dem Gemeinwohl zugute. Ich finde es richtig, wenn genau hingeschaut wird – jedenfalls bei denen, die keine Lust auf Arbeit haben und sich im sozialen Netz ausruhen. Man könnte, wenn man wollte, noch viel mehr einsparen, zum Beispiel durch den Abbau von Steuerprivilegien und der Möglichkeit von Steuervermeidung. Auch sollten und könnten alle in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Und es gibt noch viel mehr Ausgaben, die man überdenken könnte.
I.H.
(Name ist der Redaktion bekannt)
29.06.2026




