Zwei großen Themen widmet sich dieses Buch von Daniel Fuhrhop, der sich selbst als „Wohnwendeökonom“ bezeichnet: Platz schaffen und Platz besser nutzen. Es beginnt im Kleinen – mit der eigenen Wohnung.

Zunächst kann man testen, ob man zum Typ „Rümpler“ (der hortet, was er irgendwann mal brauchen könnte) oder „Entrümpler“ gehört. Mit Kompaktmöbeln, Wohnraumberatung oder flexiblen Grundrissen folgen diverse Tipps, um mehr Raum zu schaffen. Im Haus heißt es dann „Zusammenrücken“, mit Impulsen wie der Gründung von (Senioren-)WGs oder Wohnen gegen Hilfe. Im Viertel lautet die Devise „Nachbarschaft beleben“ – hier empfiehlt der Autor etwa eine „Wohnpartnerbörse“, eine Plattform für Wohnprojekte. Neben der Besetzung von Häusern schlägt Fuhrhop auch vor, bei der Wohnungssuche die von außen weniger attraktiven Häuser nicht außer Betracht zu lassen („Schließlich sehen Sie aus dem Fenster heraus nicht das eigene Haus, sondern das gegenüberliegende“). Fazit: Teilweise Altbekanntes, teilweise leicht Kurioses, aber dazwischen viele interessante Impulse für das Leben in der engen Stadt.
kb
24.06.2026




