Im Jahr 2025 hat die Investitionsbank Berlin (IBB) die Förderung für den Bau von 5175 Sozialwohnungen bewilligt. Damit wurde das vor vier Jahren ausgegebene Ziel erstmals erreicht.

Foto: Christian Muhrbeck
Die landeseigene IBB hat im letzten Jahr 3,1 Milliarden Euro an Fördergeldern ausgereicht. Der größte Einzelposten ist der Wohnungsneubaufonds mit 1,3 Milliarden Euro – 10 Prozent mehr als 2024. Mit dieser Rekordsumme wird der Bau von 5175 Wohnungen gefördert. Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) nennt das bei der Vorstellung des IBB-Geschäftsberichts „ein starkes Signal für die soziale Gerechtigkeit in unserer Stadt“.
Das seit 2022 geltende Ziel von 5000 neuen Sozialwohnungen pro Jahr wurde damit erstmals erreicht – zumindest bei den Förderzusagen. Mit der Fertigstellung dieser Wohnungen ist in zwei bis drei Jahren zu rechnen. Seit dem Berliner Wiedereinstieg in die Wohnungsbauförderung im Jahr 2014 hat die IBB den Bau von insgesamt 30.679 geförderten Wohnungen bewilligt. Davon wurden bis Ende 2025 genau 15.848 fertiggestellt. In Zusammenhang mit den geförderten Wohnungsbauprojekten wurden weitere 27.055 frei finanzierte Wohnungen geplant.
Für die geförderten Wohnungen gilt eine Mietpreis- und Belegungsbindung. Einziehen dürfen nur Haushalte, deren Einkommen in den gestaffelten Grenzen eines Wohnberechtigungsscheins liegt.
Jens Sethmann
www.ibbgruppe.de/gb2025
26.05.2026




