Wie kann die Energiewende gelingen? Das fragt Solar-Unternehmer Gerd Schöller in einem aktuellen „Spiegel“-Bestseller, dessen Titel nicht weniger als die Lösung der Energiekrise verspricht.

Einige seiner Kernthesen: Wirtschaftliches Wachstum und Klimaschutz müssen in Einklang gebracht werden. Ein neues Verständnis von Digitalisierung ist nötig. Und: Ohne Verkehrswende auch keine Energiewende. Auf die Herausforderung der energetischen Sanierung hat Schöller eine überraschende Antwort: Den breiten Umstieg auf Wärmepumpen bei gleichzeitig hoher Produktion erneuerbarer Energien. Wie schon in der DDR könne man dann „auch mal zum offenen Fenster rausheizen“, weil es preislich nicht mehr so sehr darauf ankäme.Er appelliert zudem, CO₂ nicht zu verteuern, sondern dessen Einsparung massiv zu fördern. Auf diese Weise hätten beispielsweise Vermieter:innen einen echten Anreiz, Energiekosten zu reduzieren, statt diese an ihre Mieter:innen weiterzureichen. Schöllers Fazit: „Die Klimafrage und die soziale Frage müssen zusammengedacht werden.“
kb
26.05.2026




