Instandbesetzer und martialisch ausgestattete Polizisten, vor heruntergekommenen Fassaden tollende Kinder, Proteste an Hauswänden und Widerstand auf den Straßen, schrille Punks und stille Spaziergänger – Kreuzberger Alltag. Keiner hat ihn so festgehalten wie der Fotograf Werner Krolow (1950 – 2019). 1972 kam er nach Berlin und wurde mit seiner Kamera zum Chronisten der … [Weiterlesen...]
Buchtipp
„Kreuzberg die Welt“: ein passender Titel für einen jüngst erschienenen Band mit Fotografien der Kreuzberger Kiezgröße Wolfgang Krolow, der das Werk des 2019 verstorbenen Fotografen würdigt. Auf 280 Seiten taucht man ein ins wilde Kreuzberg der 1970er und 80er Jahre: Da galoppiert eine Reiterin über den Mauerstreifen, tanzen Punks auf der Straße, laufen Kinder über ein … [Weiterlesen...]
Ausstellungstipp
Berlin sei „dazu verdammt, immerfort zu werden und niemals zu sein“, so der Kunstkritiker Karl Scheffler im Jahr 1910. Auch gut 100 Jahre später hat das Statement nichts an Aktualität verloren. Wie ein roter Faden führen im Schöneberg Museum 112 Bilder entlang der Magistrale Potsdamer Straße und Hauptstraße durch eine Sonderausstellung, die sich dem Handel und Wandel des … [Weiterlesen...]
Der Ausstellungstipp
Wo liegt eigentlich die Mitte Berlins? Die St. Marien- und Nikolaikirche sind die letzten Zeugen eine Berliner Altstadt, die durch fortlaufende Modernisierung, Kriegszerstörung und sozialistische Hauptstadtplanung ausgelöscht wurden. Das jetzige Aussehen der Mitte Berlins ist umstritten. Wem gehört sie und was gehört hierher? Mit der Sonderausstellung „Berlins vergessene … [Weiterlesen...]







