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Pressemitteilung  Nr. 11/06
28.11.2006

Preiserhöhung der Stadtreinigung:
Mehrheit der Mieter überproportional belastet

Der Berliner Mieterverein e.V. kritisiert die Preiserhöhungen der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) als überzogen. Zwar beträgt die durchschnittliche Erhöhung nur 2,1 Prozent. Allerdings verteuern sich bei der Müllabfuhr die am meisten verwendeten Gefäße um 4,19 Prozent (240 l) bzw. 5,26 Prozent (1.100 l). Damit werden die Mieter in Mehrfamilienhäusern und Großsiedlungen überproportional belastet. Zwar habe die BSR, was anzuerkennen sei, die Effizienz erheblich erhöht. So komme es zu Senkungen bei den sogenannten Komforttarifen, die die Erhöhungen teilweise kompensierten. "Unterm Strich führen diese Erhöhungen neben der Mehrwertsteuererhöhung und den Preiserhöhungen für Strom, Gas, Wasser in 2007 zu weiteren Mehrbelastungen für Mieter, die diese angesichts anderer Erhöhungen und Realeinkommensverlusten nicht mehr verkraften können", kritisierte der Hauptgeschäftsführer des Berliner Mieterverein e.V. Hartmann Vetter.

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