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MieterMagazin
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Dezember 2002
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Kurzüberblick
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Titel |
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Digitales Fernsehen, Kosten, Nutzen, Ihre Rechte
Seit Anfang November wird in Berlin in mehreren Stufen das digitale Fernsehen für Antennenzuschauer eingeführt, das so genannte Digital Video Broadcasting-Terrestrial (DVB-T). Es wird das bisherige analoge Fernsehen ablösen. Für Antennenzuschauer hat die Umstellung unmittelbare Konsequenzen, unabhängig davon, ob der Empfang über eine Zimmer- oder Dachantenne erfolgt. Nutzer müssen für den digitalen Empfang zwischen Fernseher und Antenne ein Zusatzgerät schalten: eine so genannte Set-Top-Box, die etwa 150 bis 200 Euro und mehr kostet. Ohne diese Box bleibt die Mattscheibe spätestens ab dem kommenden August auf allen Kanälen dunkel. Auch für viele bisherige Kabelzuschauer eröffnen sich mit der Einführung des digitalen Fernsehens neue Perspektiven: Wem 24 bis 30 über Antenne empfangbare Fernsehprogramme reichen, der kann möglicherweise den kostspieligeren Kabelanschluss kündigen.
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Hintergrund |
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... damit Sie nicht ins Schwitzen kommen:
Richtig heizen und lüften ist Übungssache
Heizen und Lüften zugleich - das ist unsinnig. Denn Energie sparen tut Not: Es ist gut für die Umwelt und schont das Portmonee. Nun wird gerade im Winter naturgemäß mehr geheizt als gelüftet. Damit verbleiben in der Wohnung nicht nur Wärme und Behaglichkeit, sondern auch Feuchtigkeit und Schadstoffe. Sie erfahren, wie man Heizen und Lüften unter einen Hut bekommt.
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Ausland |
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Argentinien: Warten auf das Währungswunder
Ob die Wohnung zu verkaufen sei? "Ja, im Prinzip schon", meint der Portier des teuer renovierten Altbaus im Nobelvorort Belgranos der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires, "aber in der Praxis nicht". Der Eigentümer hat zwar das Schild "Vende" am Fenster nicht abgehängt, und er will eigentlich das Objekt loswerden. Aber er inseriert schon seit Monaten nicht mehr. Anzeigen kosten nur Geld, vernünftige Angebote gehen derzeit nicht ein. Was geboten wird, wissen Kenner der Szene, sind wahre Beleidigungen. "Da wird mit Geldscheinen gewedelt, um die verschuldeten Leute in Versuchung zu führen", weiß der Portier, "und einige verkaufen tatsächlich, zu einem Bruchteil des Wertes". Doch noch hat die Stunde der Spekulanten nicht geschlagen. Kaum etwas läuft zurzeit auf dem argentinischen Immobilienmarkt, auch wenn an allen Ecken und Fenstern Schilder hängen. Alle warten ab, dass sich die Situation klärt. Dass irgendein Wunder geschieht.
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Special |
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Wohnen ohne Barrieren
In diesem "Special" geht es um die Bedürfnisse behinderter Mieterinnen und Mieter und die Bedeutung des neuen Paragraphen im Mietrecht. Zum anderen informieren wir über allgemeine Fragen bei Behinderung: Über die wichtigsten Gesetze, über Nachteilsausgleiche und Hilfsmittel und über das "barrierefreie Bauen". Dies verstehen wir auch als einen Beitrag zum "Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen", das im Jahr 2003 in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union mit vielen Veranstaltungen begangen wird.
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Verbraucher |
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Rauchmelder: Nicht immer verlässlich
Rauchmelder können Leben retten. Die unscheinbaren, kleinen Geräte werden unter die Zimmerdecken montiert. Auf hohe Rauchkonzentrationen reagieren sie mit einem durchdringenden Warnton. Die Stiftung Warentest hat 18 Exemplare untersucht - und kommt zu einem beunruhigenden Ergebnis.
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Der Web-Tipp: Marktvergleich bei Haushaltsgeräten
Kühlschrank und Waschmaschine haben zwar eine lange Lebensdauer - unendlich ist die aber nicht. Zur Neuanschaffung kann man sich im Fachhandel umsehen, die Auswahl ist dort jedoch aus Platzgründen beschränkt, ein echter Marktvergleich mithin kaum möglich. Den findet man jetzt im Internet.
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Batterien/Akkus: Handel unterläuft Rücknahmepflicht
Kinder bekommen leuchtende Augen, wenn ihr Spielzeug batteriebetrieben durch die Wohnung fährt, hupt, blinkt oder hüpft. Und auch Erwachsene werden sich wie jedes Jahr zu Weihnachten ausgiebig mit kabellosen Elektrogeräten versorgen. Doch Vorsicht: Die Akkus darin können umweltschädlich sein.
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aktuell |
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Eigenheimzulage: Breite Front gegen Regierungspläne
Die rot-grüne Koalition erhofft sich von einer Neuregelung der Eigenheimzulage Einsparungen in Milliardenhöhe. Alleine in diesem Jahr förderte der Staat den Bau oder Ausbau der eigenen vier Wände, den Erwerb einer selbst genutzten Eigentumswohnung sowie den von Genossenschaftsanteilen mit insgesamt 10,9 Milliarden Euro. Die Union hat bereits Widerstand angekündigt.
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Leute,
Interessantes und Vermischtes über Leute in unserer Stadt
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Berliner Stadtreinigung: Konzept mit Zündstoff
Der Ausbau der Müllverbrennungsanlage Ruhleben, Gebührenerhöhungen, Abschaffung der Bio-Tonne - das neue Abfall-Entsorgungskonzept der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) birgt reichlich politischen Zündstoff in sich. Noch hat der Senat nicht entschieden, ob und in welchem Umfang er die neuesten Vorhaben der BSR unterstützen wird. Eines ist bereits jetzt klar: Die ab Mitte 2005 gültigen gesetzlichen Vorschriften wird die BSR aus eigener Kraft nicht erfüllen können.
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Berliner Stadtreinigung: 60 Millionen Euro zu viel kassiert
Der Ärger mit der Berliner Stadtreinigung (BSR) nimmt kein Ende. Nach dem Skandal um die von BSR und Senat provozierten Müllpreissteigerungen ab 2005 stehen nun die Gebühren für die Straßenreinigung in der Kritik. 60 Millionen Euro wurden für die Abrechnungsjahre 1999 bis 2002 den Gebäudeeigentümern zu viel in Rechnung gestellt. In Mietwohngebäuden wurden diese Kosten auf die Mieter abgewälzt. Sie haben daher auch einen Anspruch, die zu viel gezahlten Beträge zurückzubekommen - und zwar jetzt, heißt es beim Berliner Mieterverein (BMV).
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Berliner Notizen,
Kurzmeldungen
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Verkehrstest am Hackeschen Markt abgeschlossen, Zwiespältiges Ergebnis
Fußgänger drängeln sich auf engen Gehwegen, Autos auf engen Straßen - dazu kommen Straßenbahnen, Lieferfahrzeuge, Radfahrer und nachts Busse: Autos wurde deshalb die Durchfahrt der Rosenthaler Straße auf einem Stück von rund 150 Metern im August und September untersagt. Die Auswertung dieses Tests ist jetzt weitgehend abgeschlossen.
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Buchtipp: Ein Flüchtlingsmädchen in Deutschland
"Spiegel"-Redakteur Gabor Steingart trifft die elfjährige Daniela Adzovic, ein taubstummes Mädchen aus Montenegro. Der Autor hat das Leben der großen Roma-Familie bis ins montenegrinische Podgorica zurückverfolgt, die Stationen der Flucht aufgespürt und so den neuen Bewohnern einer Hamburger Unterkunft eine Geschichte verliehen.
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GdW kooperiert mit Immobilien Scout 24: Neue Wohnungsbörse im Internet
Das Internet spielt bei der Wohnungssuche eine immer größere Rolle. Auch der Bundesverband deutscher Wohnungsunternehmen setzt verstärkt auf das World Wide Web. In Kooperation mit "Immobilien Scout 24" entstand eines der größten Mietwohnungsportale im Internet.
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BBU-"Marktmonitor Wohnen": Massiver Einbruch beim Wohnungsneubau
Der Berliner Wohnungsmarkt ist weiterhin im Wandel. Das Ausmaß dokumentiert der diesjährige "Marktmonitor Wohnen" des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU).
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Wohnungsbaufördermittel: Auf Mindestmaß?
Der Soziale Wohnungsbau soll im kommenden Jahr um 70 Millionen auf das gesetzliche Mindestmaß von 230 Millionen Euro gekürzt werden. Dieser Beschluss des Bundeskabinetts ist aber auch innerhalb der Regierungsfraktionen nicht unumstritten. Erst im vergangenen Jahr war es insbesondere Teilen der SPD-Fraktion gelungen, die Fördermittel auf 300 Millionen Euro aufzustocken.
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Mietobergrenzen in Sanierungsgebieten: Der Rechtsstreit geht in die zweite Runde
Rund 40000 Ost-Berliner Mieterhaushalte können vorerst durchatmen. Wie angekündigt hat das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg gegen das Verwaltungsgerichtsurteil, wonach Mietobergrenzen in Sanierungsgebieten unzulässig seien, Berufung eingelegt. Zumindest bis zur Entscheidung werden modernisierungsbedingte Mietsteigerungen wie bisher gekappt.
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Neue Stufe der Ökosteuer: Heizen im nächsten Jahr teurer
Mit der rot-grünen Stimmenmehrheit beschloss Mitte November der Bundestag das erste Sparpaket der neuen Legislaturperiode. Jährlich 1,4 Milliarden Euro mehr will der Finanzminister mit dieser neuen Stufe des Ökosteuergesetzes in seinen Haushalt bekommen. Betroffen ist in erster Linie das Heizen. Doch anders als bei der letzten Stufe gibt es dieses Mal keine Kompensation.
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Der Buch-Tipp: Kreuz und quer durch Berlin
Die Schriftstellerin Annett Gröschner hat 19-mal Erkundungsfahrten in alle Berliner Himmelsrichtungen unternommen und dem alltäglichen Treiben links und rechts der Routen nachgespürt.
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Straßenbahn in Weißensee: Sinnvolles Verkehrsmittel am falschen Ort
Wer heute gegen den Verkehrslärm vor der Haustür kämpft, gerät leicht in den Verdacht, das Problem lediglich zu Lasten anderer Bewohner verschieben zu wollen. Die Bürgerinitiative Langhansstraße, die sich seit zehn Jahren für eine Verwirklichung der lange geplanten Verlegung der Straßenbahn in die Ostseestraße engagiert, hat überzeugende Argumente.
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Recht |
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Mieter fragen - MieterMagazin antwortet
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Gewaltschutzgesetz berührt auch Mietverhältnisse:
Sicherheit vor gewalttätigen Mitbewohnern
Mit dem zum 1. Januar 2002 in Kraft getretenen Gewaltschutzgesetz (GewSchG) haben Opfer häuslicher Gewalt künftig zusätzliche Rechte. Das Gesetz schützt aber nicht nur vor Gewalt in einer Partnerschaft, sondern bietet auch Mietern neue Möglichkeiten, sich gegen brutale Nachbarn zu wehren.
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Justitia aktuell
Urteile kurz dargestellt und kommentiert
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Mietrechtliche Mitteilungen
Gerichtliche Entscheidungen im Wortlaut
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intern |
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Die Seite 3
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Impressum
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Leserbriefe
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