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Das Internet spielt bei der Wohnungssuche eine immer größere Rolle. Auch der Bundesverband deutscher Wohnungsunternehmen (GdW) setzt bei der Vermarktung von Mietwohnungen verstärkt auf das World Wide Web. In Kooperation mit "Immobilien Scout 24" entstand eines der größten Mietwohnungsportale im Internet.
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Unter der Adresse www.gutundsicherwohnen.de können sich Wohnungssuchende bequem über freie Mietwohnungen informieren, ganz egal ob sie etwas in Berlin suchen oder beispielsweise nach Rheinland-Pfalz umziehen möchten. Zum Start wurden 12000 Wohnungen eingestellt, darunter über 1800 in Berlin. Alle sind aus dem Bestand von Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften, daher wird auch keine Maklergebühr fällig. Man kann sich auch nur rollstuhlgerechte Wohnungen anzeigen lassen (bisher nur eine in ganz Berlin!) oder gezielt nach Genossenschaftswohnungen mit Garten suchen. Bisher sind die Angebote regional jedoch sehr unterschiedlich verteilt: Während man für Hellersdorf 544 Treffer bekommt, gibt es in Kreuzberg oder Zehlendorf keine einzige Wohnung. Auch in Bayern oder Baden-Württemberg ist das Angebot noch mager. "Das liegt nicht nur an den unterschiedlichen Leerstandsquoten, sondern auch daran, dass bisher lediglich der Bestand übernommen wurde, den unsere Mitgliedsunternehmen schon bei Immobilien Scout drin hatten", erklärt Joachim Eckert vom GdW. "Wir wollen jetzt aber richtig Gas geben und unsere Mitglieder auch davon überzeugen, Grundrisse und Fotos einzustellen - schließlich ist das der große Vorteil des Internets", so Eckert.
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Zusätzlich können die Vermieter ihre Objekte auch auf die Webseite von Immobilien Scout 24 einstellen. Der GdW als größter wohnungswirtschaftlicher Dachverband Deutschlands vertritt 3200 Wohnungsunternehmen mit insgesamt 7 Millionen Wohnungen. Bisher bieten die Unternehmen ihre Bestände meist nur über regionale Onlineportale oder in Einzelkooperation mit Netzfirmen an.
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Das Potenzial im Netz sei groß, meint der Geschäftsführer von Immobilien Scout 24, Arndt Kwiatkoswki: "Die Hälfte aller Haushalte ist bereits online, drei Viertel aller Umzugswilligen nutzen das Internet, aber nur 10 Prozent der Wohnungsanbieter." Dabei könnten diese online ihre Immobilien wesentlich günstiger inserieren als über die herkömmlichen Medien, so Kwiatkoswki, der Geschäftsführer von Immobilien Scout 24.
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Auch GdW-Präsident Lutz Freitag sieht durch die Kooperation bessere Vermarktungschancen. "Mit der neuen Plattform können wir die große Nachfrage nach Miet- und Genossenschaftswohnungen bei Immobilien Scout 24 mit dem entsprechenden Angebot unserer Mitgliedsunternehmen zusammenführen", so GdW-Chef Lutz Freitag.
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Birgit Leiß
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Will jetzt "Gas geben":
das Internetportal des GdW
Foto: Maik Jespersen
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"Die Vermarktung
von Immobilien
über Wohnungsbörsen
ist der Vertriebsweg
der Zukunft."
GdW-Präsident Lutz Freitag
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