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MieterMagazin
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November 2002
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Kurzüberblick
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Titel |
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Extreme Wetterlagen verursachen immer mehr Schäden:
URGEWALT? NATURGEWALT?
Die Schäden der Hochwasserflut in Ostdeutschland sind immens. Während man sich fast schon daran gewöhnt hat, dass Rhein und Mosel regelmäßig über die Ufer steigen, entwickelte sich die Dramatik entlang der Elbe scheinbar wie aus dem Nichts. Das Oderhochwasser von 1997 ist noch in schlechter Erinnerung, aber dass auch kleine Flüsse wie die Mulde solch verheerende Zerstörungskräfte entwickeln können war neu. Wie Pappkartons wurden ganze Häuser in den Wassermassen fortgerissen. Die ostdeutsche Region längs der Flüsse ertrank im Wasser, die Schadensbeseitigung wurde zur nationalen Aufgabe. Auch Berlin hat in diesem Sommer extreme Wetterlagen erlebt. Da ein möglicher Klimawandel nicht ad hoc zu ändern ist, auch wenn ein Umdenken einsetzt, konzentriert man sich darauf, die eventuell zukünftig betroffenen Regionen schon jetzt zu erkennen, Schutzmaßnahmen durchzuführen und Notfallpläne zu erarbeiten
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Hintergrund |
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Wohnungsgenossenschaften: Kasse klamm, Aufbruch tot
Der Senat wollte sie als Hoffnungsträger aufbauen: Neu gegründete Mieter-genossenschaften sollten im großen Stil die städtischen Wohnungsbestände übernehmen, deren Privatisierung als unvermeidbar dargestellt wurde. Die Bewohner würden als Quasi-Eigentümer von der Stadtflucht abgehalten und der Senat bekäme durch die Verkaufserlöse Bares in die leere Kasse, so das Kalkül des Stadtentwicklungssenators Peter Strieder (SPD). Doch heute, drei Jahre nach der "Wiedergeburt des Genossenschaftsgedankens", stehen viele der neu angeschobenen Projekte auf der Kippe. Die Fördergelder wurden nicht wie versprochen aufgestockt, sondern fast völlig gestrichen, und die bürokratischen Hürden erwiesen sich zum Teil als unüberwindbar. Der Aufbruch ins Genossenschaftszeitalter ist im Ansatz stecken geblieben.
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Ausland |
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Tschetschenien: Grosnys Rückkehrer stehen vor dem Nichts
Vom Fenster seiner Wohnzelle in der Rückkehrerunterkunft hat Khamid Apajew einen ganz hervorragenden Blick - auf sein zerstörtes Eigenheim. "Da ist nichts mehr übrig, das Dach ist weg, die Zwischenböden sind durchgebrochen", bilanziert der Mann mit dem schwarzen Käppchen auf dem Kopf. "Meinen Militärdienst zu Sowjetzeiten habe ich in Ostdeutschland absolviert, dann habe ich als Kraftfahrer im sibirischen Jakutsien geschuftet." Das ersparte Geld eines langen Berufslebens steckte er in das Häuschen in seiner Heimatstadt, der tschetschenischen Hauptstadt Grosny. Dann kamen die russischen Bomber. Fünf Monate dauerte das Flächenbombardement.
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Verbraucher |
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Teppiche im Test: Mottenschutzmittel beanstandet
200 Millionen Quadratmeter Teppichboden werden jährlich neu verlegt. Und die Auswahl in Fachgeschäften, Kaufhäusern, Baumärkten ist immens. Hat man sich dann für die zur Wohnung passende Ware entschieden, ist es ärgerlich, wenn viel Geld für schlechte Qualität ausgegeben wurde. Sowohl Stiftung Warentest als auch "Öko-Test" haben jüngst Teppiche aus jeweils unterschiedlichem Blickwinkel betrachtet.
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Nachgehakt: 0190er-Nummern - Aufruf zum Zahlungsboykott gerichtlich untersagt
Die Telefonrechnung kann an den Rand des finanziellen Ruins führen: Wer eine Nummer anruft, die mit "0190" beginnt, sollte sorgsam darauf achten, wen er an die Strippe bekommt, denn die Verbindungskosten dafür können horrend sein. Mitunter wird man auch unbemerkt von vermeintlichen Service-Nummern auf teure 0190er umgeleitet - oder fängt sich auf dem Weg durchs Internet per Computer einen "Dialer" ein, ein kleines Programm, das die Einwahlen in Nummern mit überhöhten Preisen vornimmt.
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Der Web-Tipp: Bewährter Rat in Haushaltsfragen
So manches Wissen geht im Laufe der Generationen verloren: Waren Putzhilfen zu Urgroßmutters Zeiten aus finanziellen Gründen eher was für das gehobene Bürgertum, hat heute auch so mancher aus der Mittelschicht eine Haushaltshilfe, die die vielen lästigen Putzarbeiten verrichtet. Wer sich das nicht leisten kann, dem hilft die Seite mit dem programmatischen Titel www.putzatelier.de sicher weiter.
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Energiesparlampen im Test: Genauso hell - und dennoch preiswerter
Stiftung Warentest hat 26 Energiesparlampen getestet. Nur wenige fielen durch. Fazit: Wer Energiesparlampen nutzt, kann rund 75 Prozent Stromkosten im Vergleich zu herkömmlichen Glühlampen sparen.
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Der Buch-Tipp: Asbest
... ist eine große Gefahr für Gesundheit und Leben. Deshalb wurde sein Einsatz als Baustoff 1991 komplett verboten. Eine kleine Broschüre des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg klärt mit Hinweisen auf die Gefahren sowie deren Beseitigung auf.
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aktuell |
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LBS-Studie zu Modernisierungen: Mieter genauso engagiert wie Eigentümer
Mieter stehen bei der Renovierung der Wohnung den Eigentümern nicht nach. Auch Baumaßnahmen über 5000 Euro sind keine Seltenheit. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag der Landesbausparkassen. Der BMV fordert nun, dass den Mietern mehr Rechte bei der Modernisierung eingeräumt werden, quasi als Ausgleich für die immer stärker durchgreifenden Pflichten bei den Schönheitsreparaturen.
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Leute,
Interessantes und Vermischtes über Leute in unserer Stadt
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Bürgerengagement: Strieders Pinselzulage
Dass Eltern in ihrer Freizeit die Klassenzimmer ihrer Kinder renovieren oder in der Kita Fenster streichen, ist in Berlin schon seit längerem keine Seltenheit mehr. Viele öffentliche Gebäude sind in einem traurigen Zustand, die Bezirke haben indes immer weniger Geld. Jetzt wurden vom Senat Mittel bereitgestellt, mit denen das ehrenamtliche Engagement der Bürger unterstützt werden soll.
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Sozialhilfe: Kurzsichtiges Sparen auf Kosten der Schwächsten
Die Bezirke wollen zukünftig Mietkautionen für Sozialhilfeempfänger nur noch in Ausnahmefällen übernehmen. Begründung: Bei dem entspannten Berliner Wohnungsmarkt und 100.000 leer stehenden Wohnungen müsse es doch möglich sein, eine Wohnung zu finden, für die keine Mietsicherheit verlangt wird. Über diese Argumentation können BMV und Sozialberatungsstellen nur den Kopf schütteln.
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Der Ausstellungs-Tipp: Alte und neue Vagabunden
Das berühmte Schweizer Taschenmesser, ein einfacher Klappstuhl oder der Nakagin Capsule Tower, der 1972 aus vorgefertigten Wohneinheiten in Tokio als hoch aufragender "Wabenbau" zusammengesetzt wurde: Wir berichten über die aktuelle Ausstellung "Living in Motion" im Vitra Design Museum.
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Berliner Notizen,
Kurzmeldungen
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Nauener Straße 63 in Spandau: Geister-Eigentümer
Die Nauener Straße in Spandau gehört nicht gerade zu den privilegierten Wohngegenden. Die Havel ist weit, der nächste Park nur wenig näher. Dafür können die Mieter anhand der Gerüche in den Wohnungen Auskunft geben über das jeweils aktuelle Produktionssortiment der nahen Großbäckerei und - auf Grund der Erschütterungen, die vor allem der ICE verursacht - über den Fahrplan der Deutschen Bahn.
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Der Ausstellungs-Tipp: Liebesgeschichten in Neukölln
Dem Thema Liebe widmet sich die Ausstellung "Romeo und Julia in Neukölln", die bis April 2003 im Neuköllner Heimatmuseum zu sehen ist. Im Mittelpunkt stehen zwanzig Liebesgeschichten, die ihren Anfang in Neukölln genommen und manchmal dort auch ihr Ende gefunden haben.
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Neue Senatskommission: Die BSR wird jetzt kontrolliert
Mit der BSR-Selbstkontrolle offensichtlich nicht zufrieden, hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung eine weitere Kontrollinstanz ins Leben gerufen, um die Arbeit der BSR "unter die Lupe" zu nehmen. Diese soll Begehungen und Bewertungsfahrten durchführen. Ziel ist es, durch ein Qualitätsmanagement bei der BSR für eine größere Sauberkeit in der Stadt zu sorgen und diesen Zustand dauerhaft zu gewährleisten.
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Leipziger Straße/Mauerstraße: WBM plant Plattenbau-Abriss
Die Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) will ihre Plattenbau-Häuser Leipziger Straße 114-120 und Mauerstraße 65-68 abreißen. Grund ist nicht etwa hoher Leerstand oder eine marode Bausubstanz. Die WBM begründet ihr Abrissvorhaben damit, dass das Areal um die Leipziger Straße "den historischen Vorgaben entsprechend" sich "den neuen städtebaulichen Anforderungen stellen" müsse.
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Grundsteuererhöhung: Weiterer Anstieg der Mietnebenkosten
Schon lange angekündigt war es im vergangenen Sommer schließlich so weit: Die Grundsteuern wurden um zehn Prozent erhöht, und zwar rückwirkend zum 1. Januar 2002. Überschlägig berechnet kommt damit auf jeden Berliner Haushalt eine Erhöhung von knapp 24 Euro pro Jahr zu.
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Sozialhilfebezieher zahlen zu viel für ihre Wohnung: Nur korrekte Mieten sind angemessene Mieten
Ein Pilotprojekt zur Überprüfung der Mieten von Sozialhilfebeziehern hat im Bezirk Reinickendorf erstaunliche Ergebnisse gebracht. Während der sechsmonatigen Kooperation zwischen dem Sozialamt Reinickendorf und dem BMV hat sich herausgestellt, dass ein ganz erheblicher Teil der zur Überprüfung ausgewählten Fälle überhöhte oder nicht berechtigte Vermieterforderungen enthielt.
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"Entsorgung" auf öffentlichem Straßenland: Illegaler Sperrmüll - was tun?
Verrostete Fahrräder, verschlissene Polstermöbel oder defekte Kühlschränke gehören in einigen Bezirken zum Straßenbild. Weil der Weg zur nächsten Mülldeponie zu weit oder die Kosten für die Entsorgung zu hoch sind, greifen einige Bürger zur schnellsten und vermeintlich billigsten Alternative und werfen ihren Sperrmüll achtlos auf die Straße. Wir informieren darüber, was Anwohner tun können.
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Recht |
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Mieter fragen - MieterMagazin antwortet
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Nicht jede Neuerung ist eine Modernisierung: Multimedia-Dienste in der Mietwohnung
Wie schon der Tagespresse zu entnehmen war, will eine große Berliner Wohnungsbaugesellschaft die Breitbandkabelanlagen ihres Wohnungsbestandes modernisieren. Das Kabelnetz soll auf eine 862-MHz-Technik mit Rückkanalfähigkeit umgerüstet werden. Was bedeutet das für Mieter?
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Justitia aktuell
Urteile kurz dargestellt und kommentiert
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Mietrechtliche Mitteilungen
Gerichtliche Entscheidungen im Wortlaut
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intern |
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Die Seite 3
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Impressum
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Leserbriefe
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