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sind viel genutzte Räume - und gehören dabei zu den kleinsten einer Wohnung. Jedes dritte Bad ist kleiner als sechs Quadratmeter, jedes zweite hat noch immer den Charme der 70er Jahre. Nicht von ungefähr werden viele Bäder abschätzig als Nasszelle behandelt, weniger als vollwertiger Teil der Wohnung. Das kann man ändern. Denn auch hier haben Mieter Gestaltungsspielraum - wenngleich etwas eingeschränkt -, um sich einen Hort der Erholung zu schaffen. Ein kompaktes Sonderheft des Öko-Test-Verlages gibt dazu Anregungen und nennt zahlreiche Beispiele zu allen Aspekten der Badplanung, -gestaltung und -renovierung. So lässt sich etwa schon mit der Wahl der richtigen Wandfarbe und der farblichen Abstimmung der Badutensilien in manch dunkles Loch ein freundliches Ambiente zaubern. Beim Auszug lässt sich dann auf einfache Weise sogar der vorherige Zustand wieder herstellen. Denn das ist der größte Knackpunkt beim Badumbau: Wird in die Bausubstanz eingegriffen, etwa durch Neuverlegung von Rohren, oder werden mitvermietete Gegenstände eigenmächtig beseitigt, etwa Dusche oder Wanne, sollte man zuvor die schriftliche Erlaubnis des Vermieters einholen. Andernfalls kann er beim Auszug auf Rückbau bestehen - und das kann teuer werden. Aber wer weiß: Womöglich ist es ja im Sinne des Vermieters, dass sein Mieter fachkundig Hand anlegt, und er beteiligt sich sogar an den Kosten eines Umbaus - denn schließlich ist dies in der Regel eine nicht zu unterschätzende Wertverbesserung und damit ein Argument, Mieter langfristig zu halten oder die Wohnung schneller wieder vermieten zu können. Das Sonderheft "Dusche & Bad" geht auch auf diese Mieter-Vermieter-Problematik ein. Es gibt zudem Tipps zu Baustoffen und Accessoires und hat Wassersparprodukte und Duschvorhänge untersucht.
alo
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