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 MieterMagazin

 Juni 2006 - Panorama

Fensterfolien

Teurer Blendschutz

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MieterMagazin 6/06
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Im Büro hat jeder Mitarbeiter Anspruch auf einen blendfreien Arbeitsplatz. Und zu Hause? Da der häusliche Arbeitsplatz sich zumeist in das Wohnambiente einfügen muss, sind die Variationsmöglichkeiten begrenzt. Abhilfe schaffen auf die Fenster geklebte Folien oder Folienrollos.

Die Behaglichkeit in der Wohnung hängt neben der Raumtemperatur und der Luftfeuchte auch von einem ausreichenden Tageslichteinfall ab. Wer will schon in einer "dunklen Höhle" wohnen? Aber auch zu viel Tageslicht beeinträchtigt die Behaglichkeit. Gerade im Sommer kann mit Rollos, Jalousien, Vorhängen oder aufgeklebten Folien die Sonneneinstrahlung gesteuert werden - insbesondere auch in Wintergärten und Dachwohnungen. Innen angebrachte Rollos aus zwei- oder dreilagigen Polyesterfolien mit einer hochreflektierenden Aluminiumschicht auf der Außenseite halten bis zu 88 Prozent der Sonneneinstrahlung vom Raum ab. Durch die integrierten Reinigungsbürsten sind sie komplett wartungsfrei. Sie können auf den Fensterrahmen geschraubt, mit Klemmträgern auf den Rahmen geklemmt oder mit Winkeln montiert werden.

Spezielle Sonnenschutz-, Sicherheits-, UV-Schutz- und Sichtschutzfolien können außen beziehungsweise innen direkt auf das Glas geklebt werden. Die Sonnenschutzfolie Securfol zum Beispiel reduziert, auf Isolierglas geklebt, die Sonnenenergieeinstrahlung um bis zu 80 Prozent. Noch sind wirklich effektive Folien allerdings relativ teuer, und preiswerte Produkte halten nicht immer, was sie versprechen.

Rainer Bratfisch

Kind vor einem Laptop und ihre Mutter regelt den Lichteinfall mit einem Rollo am Fenster
Zur Vergrößerung des Bildes Wo es zu hell ist, kann man den Lichteinfall mit Folien und Folienrollos regulieren
Foto: Multifilm
roter punkt  Weitere Informationen:
Europäischer Fachverband für Blendschutz am Bildschirmarbeitsplatz e.V.,
Am Sandberg 31,
85247 Oberroth,
Tel. (08138) 9328-58,
Fax (08138) 9328-59,
www.effb.org
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