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mindern die Lebensqualität. Ist man erst einmal tief in die roten Zahlen gerutscht, findet kaum jemand allein aus dem Tal heraus. Meist ist dann die professionelle Hilfe eines Schuldenberaters nötig. Damit es gar nicht erst so weit kommt, kann man einiges tun. Ein Ratgeber mit dem Titel "Besser haushalten" hilft auf mehr als 200 Seiten, die Privatfinanzen im Griff zu behalten oder sie in den Griff zu bekommen. Gemeinsam mit den Autoren legt der Leser zunächst seine Geldziele fest - die kurzfristigen ebenso wie die langfristigen. Zudem kann man feststellen, ob man im Umgang mit Geld eher zu Geiz, zu Verschwendung oder zu Chaotentum neigt. Daraus lassen sich Verhaltensmuster ablesen, auf die es zu reagieren gilt. Der Analyse von Einnahmen und Ausgaben (mit dem Tipp, täglich ein Haushaltsbuch zu führen) folgt die Festlegung von konkreter finanzieller Zukunftsplanung. Doch letztlich geht es nur um eines: Einkünfte und Ausgaben ins Lot zu bringen. So geht es in zwei Dritteln des Buches nur darum, wie die Einkünfte erhöht und die Ausgaben gesenkt werden können. Die Autoren geben Tipps zum Umgang mit Banken, mit der Wohnung, Versicherungen und Kommunikation bis hin zu Haushalt, Kind und staatlichen Hilfen. Einige Tipps muten allerdings auch recht hanebüchen an - etwa der, man möge als Mieter auf den Vermieter einwirken, er solle hohe Heizkosten senken helfen, indem er zum Beispiel die Heizanlage modernisiert. Das ist nicht nur naiv, sondern der Realität entrückt. Doch solche praxisfernen Hinweise gibt es zum Glück nur wenige. Fazit: Das Buch ist sehr zu empfehlen, da es helfen kann, die Finanzen in den Griff zu bekommen. Der Kaufpreis ist eine gute und nützliche Investition.
alo
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