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MieterMagazin
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Mai 2002
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Kurzüberblick
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Titel |
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Kleckern oder Klotzen: Unsichere Zukunft für Berlins Architektur-Giganten
Wer vermutet, dass die Anschläge vom 11. September in New York die Investoren vom weltweit grassierenden "Hochhausfieber" endgültig geheilt hätten, irrt: Der Baugrund in den Metropolen ist teuer - hoch! höher! am höchsten! ist deshalb nach wie vor in aller Welt die Devise. Nur Berlin tut sich schwer mit Hochhäusern. An den Bewohnern scheint es aber nicht zu liegen.
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Hintergrund |
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Berlin - eine gesunde Stadt? Armut macht krank
Wer in Zehlendorf sein Domizil hat, lebt statistisch gesehen ganze fünf Jahre länger als ein Kreuzberger. Tot geborene oder direkt nach der Geburt verstorbene Säuglinge sind in Kreuzberg dreifach so häufig zu verzeichnen wie in Zehlendorf. Auch Krankheiten wie Lungenkrebs oder Tuberkulose treten dort sehr viel häufiger auf als in "besseren" Stadtteilen. Die Ursachen dafür sind vielfältig, hängen aber eindeutig mit der sozialen Lage zusammen. Armut macht krank - auf diese Kurzformel könnte man es bringen.
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Ausland |
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USA: Kampfansage an die Slumlords
Vielleicht tun sie dem Mann ja doch Unrecht. Vielleicht hat ihn am Ende wirklich schlechtes Gewissen geplagt, und er wollte alles besser machen. Wollte ein guter Vermieter sein, bei dem das Wasser aus dem Hahn kommt, nicht von der Decke, und bei dem man nicht fürchten muss, sich an herumbaumelnden Kabeln einen Stromschlag zu holen. Draußen jedenfalls hängt vor dem Haus dieses Schild, das Besserung verspricht. Drinnen hängen die Flügel der verbeulten Briefkästen wie immer schief. Wahrscheinlich also war es sowieso nichts mit der Reue. Wahrscheinlich geschieht es ihm gerade recht.
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Verbraucher |
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"Umsonstladen": Der Gebrauchswert entscheidet
Nichts gibt's umsonst - oder doch? Ein neues Konzept versucht jetzt auch in Berlin Fuß zu fassen:
der Umsonstladen. Dinge "mit Gebrauchswert" können dort abgegeben werden.
Oder auch mitgenommen. Alles ohne Kosten.
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Wasserschaden durch Waschmaschine: Zahlt die Versicherung?
Eine Frage führt selbst unter Freunden immer zu Streit: Darf eine Waschmaschine, während sie läuft, ohne Aufsicht bleiben - und zahlt dann, falls der Schlauch platzt, die Versicherung trotzdem? Das Oberlandesgericht Koblenz bejahte dies in einem speziellen Fall.
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"Fogging": Positivliste für Farben
Die Verbraucherzentrale Hamburg nennt Namen für Wandfarben, die helfen können, den Fogging-Effekt - eine bislang nicht geklärte Schwarzfärbung von Wänden - zu verhindern.
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aktuell |
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Landesbürgschaft für Bankgesellschaft: Die Armen ärmer, die Reichen reicher
Anfang April beschloss das Berliner Abgeordnetenhaus eine Risikoabschirmung für die Immobiliengeschäfte der Berliner Bankgesellschaft in Höhe von mehr als 21 Milliarden Euro. Unklar ist, wie viele Milliarden in den nächsten Jahren tatsächlich fällig werden. Der Senat stellt den Beschluss als unausweichlich dar. Die Opposition bemängelte das Fehlen von parlamentarischer Kontrolle und Insolvenzschutz für den Fall, dass die Bankgesellschaft wegen anderer Pleiten am Ende doch in Konkurs gehen sollte.
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Leute,
Interessantes und Vermischtes über Leute in unserer Stadt
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Milieuschutz am Arnimplatz: Hebeln Betriebskosten die Mietobergrenze aus?
Die Mieter der Häuser Malmöer Straße 1, Dänenstraße 22 und 23 sowie Driesener Straße 30 in Prenzlauer Berg wehren sich gegen den Einbau einer Heizzentrale, die übermäßig hohe Betriebskosten verursachen würde. Die Bewohner haben den Verdacht, dass die Investition über die Betriebskosten bezahlt werden soll. Die im Milieuschutzgebiet Arnimplatz geltenden Mietobergrenzen würden damit umgangen.
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Märkisches Viertel: Vom Schmuddelkind zum Vorzeigeobjekt
Im Norden Berlins scheinen die Uhren anders zu gehen. Während die meisten Großsiedlungen mit Leer-stand zu kämpfen haben, liegt er bei der Gesobau im Märkischen Viertel bei drei Prozent. Und während es für andere Wohnungsbaugesellschaften selbstverständlich ist, die Heizkosten der Mieter verbrauchsabhängig abzurechnen, wird das bei der Gesobau seit über zehn Jahren nicht gemacht.
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Berliner Notizen,
Kurzmeldungen
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Stadtumbau Ost: Abriss als Selbstzweck?
"Stadtumbau Ost" lautet die Formel der Bundesregierung zur Bekämpfung des Wohnungsleerstands in Ost-deutschland. In Berlin soll das Bund-Länder-Förderprogramm mit weit weniger Abrissen umgesetzt werden als in anderen ostdeutschen Städten. Wohngebäude sollen nur in Einzelfällen verschwinden. Doch die Förder-konditionen könnten den Senat dazu verleiten, mehr Gebäude als bisher geplant abzureißen.
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HOWOGE contra Mietspiegel - Teil 2: Senator Strieder rudert jetzt zurück
Die Wohnungsbaugesellschaft Hohenschönhausen hat kürzlich ein Mieterhöhungsbegehren gegenüber 350 ihrer Mieter nicht mit dem Mietspiegel, sondern mit der Benennung von Vergleichswohnungen begründet. Die geforderten Mieten lagen dabei deutlich über den Mietspiegelwerten. Die Stadtentwicklungsverwaltung, auf diese skandalöse Praxis angesprochen, gab eine wachsweiche Erklärung ab ("... im berechtigten Ausnahme-fall anderes Begründungsmittel (möglich)"). Jetzt rudert Senator Strieder mit aller Kraft zurück.
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Bahnstrecken und Lärmschutz: Erste Erfolge für Anwohner
Die Deutsche Bahn muss sparen. Dass sie aber auch bei Lärmschutzmaßnahmen an neuen Strecken spart, wollten die Betroffenen in Blankenburg nicht hinnehmen. Das Bundesverwaltungsgericht gab ihnen Recht, das Urteil hat bundesweite Bedeutung. Auch in Lichtenrade darf nicht gegen die Interessen der Bürger gebaut werden.
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Buch-Tipp: Hilfreiche Zusammenschau in Sachen Energiesparen
Das von Jürgen Pöschk zusammengestellte Jahrbuch Berliner Energieinnovationen 2001 enthält 41 Artikel zur Berliner Energiepolitik. Hinzu kommt eine sehr nützliche Zusammenstellung initiierter und durchgeführter Klimaschutzmaßnahmen. Interessant ist auch die kleine Energiestatistik, zum Beispiel mit den Daten über die Entwicklung der Heizstruktur in den beiden Berliner Stadthälften von 1940 bis heute.
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Kongress "Die Soziale Stadt" in Berlin: Beim Hund geht´s los
"Die Soziale Stadt - Zusammenhalt, Sicherheit, Zukunft." Unter diesem Motto steht ein Kongress im Mai diesen Jahres in Berlin. "In unseren Städten bündeln sich, wie unter einem Brennglas, Chancen und Risiken des gesellschaftlichen Wandels, der wirtschaftlichen Dynamik und der zunehmenden Globalisierung", erläutert Michael Zirpel, Sprecher des Ministeriums. Im Rahmen des 1999 ins Leben gerufenen Bund-Länder-Programms setze man dabei auf eine breite gesellschaftliche Mitwirkung und Unterstützung.
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Doppelhochhaus Marchwitzastraße 1/3: Marzahner WBG hat kein Interesse an Investor
Die Wohnungsbaugesellschaft Marzahn beharrt auf ihrem Vorhaben, das mittlerweile völlig leer stehende Doppelhochhaus Marchwitzastraße 1/3 abzureißen, obwohl ein Investor Interesse signalisiert hat, den 18- und 21-geschossigen Plattenbau zu kaufen und zu sanieren. Die städtische WBG Marzahn fürchtet weitere Konkurrenz und möchte lieber mit dem Abriss das Wohnungsangebot verknappen.
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Ehrenamtliches Engagement am Mehringplatz: "Wir machen weiter!"
Ohne die vielen freiwillig und unbezahlt Tätigen wäre manches Vorhaben kaum zu realisieren. Für ihr großes ehrenamtliches Engagement bei der Umgestaltung des Mehringplatzes in Kreuzberg wurde Christel Botzenhardt jetzt mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt. Angesichts leerer Kassen ist ein kostenloser Einsatz für das Gemeinwohl immer gern gesehen, doch der eigentliche Wert der "Ehrenamtlichen" liegt darin, dass sie sich kundig und engagiert für Belange "in eigener Sache" stark machen können.
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Vermieter gewinnt Räumungsklage: 18 Kündigungen in vier Jahren
Seit 17 Jahren wohnt Karin Hippe mit ihrer Tochter Desirée in der Bundesallee 83. In all den Jahren haben sie eine Menge mitgemacht: Modernisierungsankündigungen, durch die sich ihre Miete verdreifacht hätte, jahre-lange Bauarbeiten, die zu Wasserschäden und Rissen an der Decke führten und zahllose Kündigungen - die vor Gericht allesamt abgeschmettert wurden. Nun hatten die zähen Bemühungen des Vermieters endlich "Erfolg": Das Berliner Landgericht entschied, dass die Mieterinnen ihre Wohnung räumen müssen.
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Mieter-Konfliktvermittlung bei der GSW: Positive Zwischenbilanz der Streitschlichter
Freunde kann man sich aussuchen, Nachbarn meist nicht. Deshalb sind Ärger oder Meinungsverschieden-heiten wegen Lärm und anderen Belästigungen zwischen Mietern nichts Ungewöhnliches. Viele kleine Streitereien ließen sich wahrscheinlich durch ein persönliches Gespräch schnell klären. Oftmals sind die Konfliktparteien jedoch dazu nicht in der Lage, so dass die Situation schnell eskaliert. Zur Lösung solcher Fälle beschäftigt die Wohnungsbaugesellschaft GSW für ihre 3200 Mieter, die südlich des Kottbusser Tores wohnen, mittlerweile seit Herbst 2000 zwei professionelle, so genannte Konfliktmanager.
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Recht |
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Mieter fragen - MieterMagazin antwortet
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Neue Vermieterargumente? Betriebskosten bei Leerstand
Nach wie vor gibt es zahlreiche leer stehende Wohnungen in Berlin. Damit bleibt auch die Frage der Verteilung der auf diese Wohnungen entfallenden Betriebskosten auf der Tagesordnung. Eine unrichtige Auslegung des § 556 a Abs. 2 BGB hat die Diskussion nunmehr belebt. Und ein Urteil des Amtsgerichts Zwickau erregt bundesweit Aufsehen.
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Justitia aktuell
Urteile kurz dargestellt und kommentiert
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Mietrechtliche Mitteilungen
Gerichtliche Entscheidungen im Wortlaut
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intern |
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Die Seite 3
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Impressum
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Leserbriefe
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