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... gehören für viele einfach zur Familie. Die meisten wissen indes nicht, auf welches juristische Abenteuer sie sich mit der Tierhaltung einlassen - müssen sie oft aber auch gar nicht, denn in der Regel geht ja alles gut. Ein neuer Ratgeber erklärt, auf welchem rechtlichen Terrain sich der Haustiereigner bewegt. Der mietrechtliche Part ("Das Haustier in der Wohnung") umfasst dabei jedoch nur einen Bruchteil des Buches. Auf den rund 170 Seiten geht es vielmehr um alle für Tierhalter wichtigen Fragen: Wer haftet, wenn das Tier Unfug anstellt, andere gefährdet, gar verletzt? So dürfte zum Beispiel für Hundeliebhaber von Interesse sein, dass ein frei laufender Hund im Wald vom zuständigen Revierförster als "wildernd" eingestuft werden kann, wenn der Besitzer nicht in der Nähe auszumachen ist - und sogar getötet werden darf, was dem Autor zufolge jährlich 30000 Mal in Deutschland vorkommt. Und wer eines morgens auf dem Balkon einen offensichtlich anderswo entwischten Kanarienvogel findet, darf ihn nicht einfach behalten, sondern muss ihn im Fundbüro oder Tierheim melden. Und wussten Sie eigentlich, dass das Vogelgehege im Schrebergarten genehmigungspflichtig ist? Weitere Themen: Tierarzt, "Kampfhunde", Reisen sowie erbrechtliche Aspekte.
Fazit: Der Autor Peter Köhler, Rechtsanwalt und selbst Halter eines Dobermanns, verpackt alle rechtlichen Aspekte rund um die Tierhaltung geschickt in kleine Geschichten. Das Werk liest sich in weiten Strecken amüsant, juristisches Wissen wird gleichsam nebenbei vermittelt.
alo
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