Expertenvorträge, Diskussion und Infomarkt
am Samstag, 27. März 2004
12.00 - 16.00 Uhr, Kleistsaal,
An der Urania 17,
10787 Berlin-Schöneberg,
Fahrverbindungen:
U-Bhf. Wittenbergplatz,
U-Bhf. Nollendorfplatz,
Bus: 110, 119, 129, 146, 185, 187
Der Eintritt ist für Mitglieder frei.
Bonus: Für Beitritte auf dem 3. Mieterratschlag keine Aufnahmegebühr
Die Vorträge
Lärm im Mietshaus - die mietrechtliche Seite,
Referent: Frank Maciejewski,
Berliner Mieterverein e.V.
Nachbarschaftslärm und Gaststättenlärm -
zum Umgang mit Bewohnerbeschwerden,
Referentin: Corina Conrad-Beck, Leiterin des Fachbereichs Umwelt, Abt. Bauwesen, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg
Mediation und Konfliktberatung - ein Beitrag
zur Lösung von Nachbarstreitigkeiten
Referenten: Jochen Neumann/Marco Waelisch,
AG Mediation/Konfliktberatung
Verkehrslärm in Berlin - Ausmaß
und Möglichkeiten zur Einschränkung,
Referent: Horst Diekmann, Gruppenleiter Lärmminderungsplanung, Abt. IXD Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Lärmmessung als erste Hilfe -
ein neues Serviceangebot des BMV,
Referent: Dipl. Ing. Ulrich Kleemann, Energieberater
Die Probleme und ihre Lösung
Das Ohr ist das empfindlichste Sinnesorgan des Menschen - und es ist ständig auf Empfang. Folgerichtig stört Lärm besonders dort, wo der Mensch seine Ruhe sucht, in
der Wohnung.
Beeinträchtigungen gibt es viele: des Nachbars laute Musik, das Hundebellen, die sonntägliche Bohrmaschine des Heimwerkers. Unzumutbarer Lärm kommt von Gaststätten und Straßencafés, vom Baulärm des Dachgeschossausbaus. Gegen manchen Schall kann der Ruhe suchende Bewohner vorgehen, manchmal bleibt es bei einer Entschädigung. Erfolg erfordert Aufwand. Vor juristischem Streit steht immer der persönliche Kontakt.
Verkehrslärm lässt sich so gut wir gar nicht beeinflussen. Da sind Stadtplanung und Politik gefragt. Doch bei Lärm gibt es nicht nur Opfer, es gibt auch viele Täter.
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